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	<title>GERHARD EGGER</title>
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	<description>Tänzer - Choreograf - Pädagoge - Trainer</description>
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		<title>&#8230; ist der Weg das Ziel?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Dies (Überschrift) war unter Anderem das Thema der vergangenen Trainingswoche. Ich habe versucht Nora näher zu bringen, dass es beim Tanzen nicht um die Erfüllung eines Zweckes geht, sondern dass wir uns voll und ganz auf den Prozess des Tanzens selbst konzentrieren. Das Tanzen selbst wird also zum Ziel, zum Zweck. Daher der Spruch mit dem Weg und dem Ziel:)! Im Grunde ist dies das Thema für die<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/21/ist-der-weg-das-ziel/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1409" href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/21/ist-der-weg-das-ziel/img_9935-web/" title="IMG_9935-web"><img title="IMG_9935-web" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/IMG_9935-web-150x150.jpg" alt="Nora und Gerhard" width="150" height="150" /></a>Hallo an alle!</p>
<p style="text-align: justify;">Dies (Überschrift) war unter Anderem das Thema der vergangenen Trainingswoche. Ich habe versucht Nora näher zu bringen, dass es beim Tanzen nicht um die Erfüllung eines Zweckes geht, sondern dass wir uns voll und ganz auf den Prozess des Tanzens selbst konzentrieren. Das Tanzen selbst wird also zum Ziel, zum Zweck. Daher der Spruch mit dem Weg und dem Ziel:)! Im Grunde ist dies das Thema für die meisten Tanzstunden, die halte!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich versuch es mit einem Beispiel, um diese Überlegung verständlicher zu machen. Gehe ich Einkaufen, dann ist der Weg dort hin (ins Geschäft) mehr oder weniger ein Mittel dafür, ans Ziel (in den Supermarkt) zu kommen um dort den Zweck (Einkaufen, etc.) zu erfüllen. Dieses Ziel bzw. dieser Zweck ist also mehr oder weniger die Motivation um eine Bewegung auszuführen (ins Geschäft gehen; dort Bewegungen auszuführen die ich zum Einkaufen brauche; etc.). Noch ein Beispiel wäre so etwas wie Teetrinken. Alle Bewegungen &#8211; wie das öffnen der Handfläche, das strecken des Ellenbogen, das Beugen des Handgelenks und das Hinführen (in Richtung Tasse) des Unterarmes, das Fassen (also Beugen aller in der Hand befindlichen Gelenke) um die Tasse aufzuheben, etc. (ihr seht schon, wie viele Bewegungen eine so kleine, alltägliche Tätigkeit beinhaltet) &#8211; sind also Zweckbewegungen. Sie erfüllen den Zweck/das Ziel die Teetasse an den Mund zu führen. Unsere Aufmerksamkeit liegt dabei auch höchstwahrscheinlich zum Großteil darin den Tee zu schmecken, oder im Vorfeld keinen Tee zu verschütten, usw. Den einzelnen Bewegungsabläufen wird in solchen Situationen eher wenig Beachtung geschenkt. Das wäre für unser alltägliches Leben auch ein Wahnsinn, denn dieses Konzentrieren auf Bewegungsabläufe würde uns das Leben wahrscheinlich ziemlich erschweren:)!! Möchte ich mein Bewegungsverhalten verändern, dann macht es allerdings Sinn die Aufmerksamkeit auf einzelne Bewegungsabläufe zu richten. In meinen vergangenen Blogs habe ich das, das Sammeln der Aufmerksamkeit genannt, oder die Phase des Bewusstwerdens, etc. Denn das ist es für mich. Ich werde mir meiner Bewegungsabläufe bewusst und bekomme somit einen IST –Zustand meines Bewegungsveraltens bzw. in vielen Fällen überhaupt erstmal eine Vorstellung darüber, wie sich die Einzelteile meines Körpers anfühlen und bewegen. Nun zurück zu der Mittel/Zweck Geschichte. Ungefähr so habe ich das auch Nora erklärt. Ich sagte ihr, dass es uns völlig unwichtig ist ob wir im Raum, links ankommen, uns nach rechts bewegen oder in Richtung Bühne tanzen. Uns interessiert einzig der Weg dort hin. In unserem Fall wird das Ankommen an einem (wie man das allgemeine so nennt) Ziel lediglich zum Mittel. Die Bewegung selbst, also jede Armbewegung, jeder Schritt und selbst die kleinste Geste wird zum Zweck und somit zum Ziel. Zusammengefasst bedeutet das: Uns interessiert nicht unbedingt wo wir mit unseren (vielen) Schritten landen, sondern wie wir da hinkommen. Wird dieser Weg tänzerisch bestritten, in unserem Fall im langsamen Walzerstil, dann konzentrieren wir uns (vor allem im Training) auf die vielen einzelnen Bewegungen und Gesten um unsere Körper so auszurichten, dass sie mehr oder weniger durch den Raum schweben. Um bewusster und vielleicht auch ein wenig feinfühliger zu werden ist es eben nötig, Bewegungen und Abläufe erstmal zu zerlegen und genau zu betrachten. Was mich zurück zur anfänglichen Aussage bringt: Im Tanz dienen die einzelnen Bewegungen nicht (oder zumindest nicht ausschließlich) dazu ein bestimmtes Ziel zu erfüllen (Ziel im Sinne sich beispielsweise fortzubewegen, um ein bestimmtes Ziel, einen bestimmten Ort zu erreichen, etc.), sondern die Bewegung an sich ist der Zweck, das Ziel. Diese Denkweise hilft mir dabei aus einem Menschen &#8211; der keine Ahnung vom „Sich-Bewegen“ hat – die Materie Tanz und somit Themen wie Ausdruck, isolierte Bewegungen, Schreiten, Hüpfen, Gleiten, Drehen, Rollen und vieles mehr auf eine Weise näher zu bringen, welche es ermöglicht in „kürzester“ Zeit Ergebnisse spürbar, aber vor allem auch SICHTBAR zu machen. Letztlich ist das Ziel der Show Dancing Stars das Sichtbarmachen eines Lernweges (primär des Tanzen Lernens) und das präsentieren der Ergebnisse im TV. Es geht hier nicht um Lernphilosophien, oder ähnliches. Aber es sind letztlich eben solche Lernphilosophien die es mir ermöglichen einer/einem AnfängerIn das Tanzen unter solchen Bedingung wirklich näher zu bringen. Ich verfolge dabei gerne den Ansatz, dass jeder Mensch Tanzen Lernen kann. Dass Nora in so kurzer Zeit eine Spitzentänzerin wird, denke ich nicht, bzw. ist dies auch nicht unser Ziel, aber wir werden eine Veränderung sehen. Auch wenn es eine TV-Tanzshow ist, werden wir nicht übersehen können, dass sich durch das Auseinandersetzen mit der Materie Tanz etwas mit dem Mensch und auch in ihm/ihr drinnen verändert. In vielen verschiedenen Büchern &#8211; mit unterschiedlichen Ansätzen und Theorien bezüglich des Tanzens &#8211; lese ich immer wieder von der „inneren“ Wirkung bzw. das Wirken des Tanzes auf die Gesamtheit des menschlichen Daseins (wie Körper, Geist, Seele). Dies erinnert mich gerne daran, nicht zu vergessen den Prozess des Tanzen lernens immer auch als eine Chance zu betrachten. Eine Chance sich näher zu kommen. Ich denke, dass dies gut in eine Unterhaltungssendung passt, da dieser Prozess eine wirklich sehenswerte und interessante Reihe von Geschehnissen erzeugt welche Frau/Mann/Jugendlicher/Kind sicherlich gerne sehen möchte. Seiht ihr jetzt nicht schon total heiß darauf, selbst Tanzen zu lernen:)!! Wollt ihr –nach diesem „kurzen“:) leicht philosophischen Exkurs – auch noch wissen wie es uns im Training so geht? Gut dann werde ich auch einiges darüber schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">In der vergangenen Woche hat es laut Medien ja einen „Skandal“ gegeben: Dolly und Gerhard hatten Streit! Jetzt lächle ich, denn wer denkt, dass eine solch intensive, intime und zugleich recht stressige Arbeit NICHT zu Spannungen führt, der irrt sich. Im letzten Blog habe ich es bereits erwähnt. Ich hatte das Gefühl, dass Nora oft nicht will und es als nicht KANN verkauft. („Ich hatte das Gefühl…“ ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch nicht eine passende Aussage, denn diese Situation beschreibt sicherlich kein Gefühl, sondern mehr einen Gedankengang) Ich hatte also einen solchen Gedanken in meinem Kopf, dass Nora ihren Unwillen bzw. ihr Desinteresse am Tanz dahinter versteckte, es einfach nicht zu können. Nachdem ich diese Gedankengänge ausgesprochen hatte und Nora damit konfrontierte, ergab sich eine angespannte Situation. Ohne Moralpredigt, Geschrei, oder Streitszenerie! Aber es löste Spannungen aus. Das Ergebnis, im nächsten Training war eine sichtliche Verbesserung im Sinne von: Plötzlich hat es geklappt. Ob ich es einfach (durch den „Streit“) anders wahrgenommen habe, oder ob Nora sich anders verhalten hat, lasse ich nun dahingestellt. Etwas hat sich auf alle Fälle geändert, was unser Fortkommen extrem beschleunigte (und es bis jetzt immer noch tut). Die Pressemitteilung schaukelte sich bis zum so genannten Skandal hoch:)! Ob es überhaupt so extrem präsentiert wurde, weiß ich zudem gar nicht. Mir sind nur in den letzten zwei Tagen recht viele Menschen begegnet, die mich auf unseren riesen &#8220;Krach&#8221; ansprachen und zwei oder drei Freunde/Freundinnen aus Tirol haben mich sogar extra (etwas besorgt) angerufen und erzählt, dass sie im Radio gehört hätten, wie sehr es bei uns im Training anscheinend „zugehen“ soll. Sie wollten dann wissen was da los ist <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ! Um bei mir und Nora zu bleiben beende ich diese kleine Erzählung damit, dass wir uns darüber richtig amüsieren können. Nora sagt: egal was die Presse schreibt, lass es erst gar nicht an dich ran. Sie meint dabei das Negative, aber ebenso das positive Material. Vorhin habe ich geschrieben, dass sich unser Training „extrem“ beschleunigt hat. Tja, wenn ich das lese wirkt es selbst auf mich so, als hätten wir bereits phänomenalen Fortschritte gemacht. Das ist aber nicht so. Wir kommen voran, aber nur langsam und in kleinen Schritten. Eines ist mir mittlerweile bewusst geworden: wenn ein Mensch behauptet nicht tanzen zu können, dann hat dieser mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem bereits einmal einen Walzer auf einem Ball getanzt, oder zumindest irgendeinen Schmusetanz zu Schulzeiten. Nora kann solche Erlebnisse in ihrem Lebenslauf definitiv nicht verzeichnen. Mit ihr habe ich eine Frau kennen gelernt, die noch nie in ihrem Leben wenigstens einen Tanzschritt getätigt hat. Sowohl die Paarhaltung als auch die einfachsten Grundschritten sind für Nora komplettes Neuland. Verschärft ausgedrückt: sie kann es überhaupt nicht! Für mich stellt diese Situation eine Herausforderung dar, welcher ich mich mit freuden stelle:)!!</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr hört wieder von mir!</p>
<p style="text-align: justify;">G</p>
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		<title>Kein Stress</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 10:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Das Training läuft! Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns. Nora ist wirklich eine Tanzanfängerin. Damit meine ich, dass ich (ohne sie auszulachen) echt oft lächeln muss, wenn ich beobachte wie sie Tanzschritte und Übungen ausführt. Sie nimmt dies aber ohne sich zu ärgern. Das ist sehr angenehm denn sie kann damit gut leben, dass nicht alles so perfekt aussieht wie es aussehen „sollte“! Sie ist<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/11/kein-stress/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-1353" href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/11/kein-stress/trainingsfoto1-nora_gerhard/" title="Trainingsfoto1 Nora_Gerhard"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1353" title="Trainingsfoto1 Nora_Gerhard" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/Trainingsfoto1-Nora_Gerhard-e1328956825959-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hallo an alle!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Training läuft! Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns. Nora ist wirklich eine Tanzanfängerin. Damit meine ich, dass ich (ohne sie auszulachen) echt oft lächeln muss, wenn ich beobachte wie sie Tanzschritte und Übungen ausführt. Sie nimmt dies aber ohne sich zu ärgern. Das ist sehr angenehm denn sie kann damit gut leben, dass nicht alles so perfekt aussieht wie es aussehen „sollte“! Sie ist immer pünktlich beim Training (mit Ausnahme der üblichen internen Verzögerungen wie Interviews, Ton- und Kameravorbereitungen, etc.) was mir das Gefühl vermittelt, dass sie (Tanzen)lernen will. Ich frage mich gerade warum ich das überhaupt erwähne?? Antwort: Ich denke es könnte passieren, dass man Nora (wenn man sie nicht kennt) als „ e typisch“ abstempelt. Ich meine damit in Richtung Zickig, oder eigen, etc. Das ist sie gar nicht, oder nur in dem Maße wie auch ich oder andere Menschen eigen und („besonders“:)) sind!</p>
<p style="text-align: justify;">Was tut sich beim Tanzen? Ihr Tanzstil ist sehr verborgen und ihr echt schwer zu entlocken, aber dafür bin ich ja da. Wir kommen Stück für Stück weiter und wenn es auch nur langsam vorangeht, wird es jeden Tag ein wenig mehr TANZEN!! Den Begriff langsam diesbezüglich zu verwenden ist meines Erachtens sowieso wieder einer dieser Denkfehler, von denen ich letztens geschrieben habe. Langsam bedeutet, dass es auch schneller vorangehen könnte und entlarve ich diese Denkweise nicht rechtzeitig, mache ich mir Stress. Im zweiten Training, am Mittwoch, hatten wir solchen Stress. Ich lasse es im Raum stehen ob ich Recht hatte oder nicht, aber ich hatte stark den Gedanken im Kopf, dass sich Nora nicht bemühen möchte und wir dadurch nicht von der Stelle kommen. Mich hat das geärgert. Wenn mich etwas ärgert versuche ich es anzusprechen bzw. auszusprechen (liebevoll…ich weiß, dass das komisch klingt, aber lest noch weiter..:)). Ihr könnt euch vorstellen, dass dies immer zu Spannungen führt, denen ich mich aber stellen möchte. Denn eines ist sicher: Spannungen bauen sich dadurch nicht auf, sondern ab. Es nicht anzusprechen und erst mal zu nehmen wäre in Normalsituationen sicher OK, aber in Anbetracht unserer Situation und der Tatsache, dass Stress und Spannung mit regelmäßigem Fortkommen nur größer bzw. mehr werden, hab ich mich dazu entschieden auszusprechen was ich denke. Ich möchte damit erneut betonen, dass es wichtig ist sich auf den Menschen und die Situation einzulassen und versuche dabei die aktuelle Situation nicht in Beziehung mit anderen (Situationen) zu setzen. Ganz ohne in Beziehung setzen geht es sicher nicht (bei mir zumindest) und das klingt auch sehr theoretisch, aber ich mach mir immer wieder bewusst, dass es nicht darum geht so „gut“ wie eine andere Person, ein anderes Paar zu werden, sondern in wenig Zeit viel aus einem Menschen herauszuholen und dies in Bezug auf diejenige/denjenigen selbst zu setzten. Glaubt mir, das ist so eine gute Möglichkeit zum Üben! Üben bei mir zu bleiben, üben relaxt zu bleiben usw. Ihr seht schon was man im Fernsehen alles lernen kann:)! Und zum Thema Ergebnis kann ich nur sagen: wenn jemand wirklich überhaupt nicht tanzen kann ist jede harmonische Bewegung, jede erlernte Tanztechnik oder einfach ein fließend getanzter Grundschritt ein riesen Ergebnis. Nora macht es mir leicht diese kleinen Erfolge zu bemerken und auch zu honorieren. Wir lernen gerade den Langsamen Walzer und jedes Mal, wenn wir in einen Tanzfluss kommen (also den Grundschritt harmonisch und „sanft“ aufs Parkett legen) dann schließt sie die Augen oder beginnt ganz natürlich zu lächeln. Selbstverständlich merke ich dass es gut läuft, erkenne zugleich aber eben auch an Noras (Gesichts-)Ausdruck, dass es ankommt. Sie bekommt allmählich ein Gespür dafür, wie es aussehen und vor allem sich anfühlen sollte. Man kann daran meine Einstellung dem Tanzen gegenüber erkennen. Ich denke dass jeder Mensch Tanzen lernen kann. Voraussetzung ist, dass dieser Mensch es auch lernen will. Denn wenn das fehlt, was man für gewöhnlich und im Allgemeinen Talent nennt, dann kann der Wille schon eine starke Wirkung haben. Stimmt der Satz womöglich: „…wo ein Wille, da auch ein Weg…“? Das kann ich nicht sagen, aber er (der Wille…wenn er überhaupt ein Mann ist <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) hat sicherlich eine große Auswirkung und vor allem in Situation wo es zum Beispiel ums Tanzen lernen geht. Was Noras wirkliche Intention ist, um bei Dancing Stars mitzumachen, kann ich nicht sagen. Aber ich traue mich leicht zögernd zu erkennen, dass Nora tanzen lernen möchte. Manchmal kommt sie mir wie ein kleines Mädchen vor, die es nicht kann, aber können möchte. Die herumtänzelt, sich dreht und einfach loslegen will. Das Wissen oder zumindest eine Vorstellung darüber zu haben, warum ein Mensch tut was er/sie tut, ist meiner Meinung nach von Vorteil. Bei Vorträgen &#8211; die ich immer wieder halte – stelle ich gerne die Frage: „Was denken sie, warum ihre Kunden zu ihnen kommen?“ Betrifft der Vortrag zum Beispiel TanzlehrerInnen bzw. TanzschulbesitzerInnen, dann lautet die Antwort häufig: „Ja weil sie/er tanzen lernen möchten!“ Ich lasse diese Antwort dann erst mal so im Raum stehen und beginne dann einige Gründe aufzuzählen, die ich im Laufe meiner Arbeit von „Tanzschülern“ gehört habe. Da sind Aussagen wie „…meine Frau wollte es unbedingt…“, oder „…in der Tanzschule kann man Mädels kennen lernen…“ nicht selten. Schnell wird dann klar, dass man als TanzlehrerIn auch bedenken „muss“ dass nicht alle aus dem einzigen und demselben Grund anwesend sind (in diesem Beispiel um Tanzen zu lernen). Diese Überlegung kann bei problematischen Situationen (vorherrschende Unruhe; wenig Konzentration; kein Tanzerfolg; etc.) behilflich sein, denn sie erleichtert das Verstehen. Ich kann verstehen, dass jemand ohne wirklichen Tanzwillen nur sehr schwer Tanzen lernen wird. Verstehe ich es, dann ärgert es mich (vielleicht) nicht. Zugleich wird das Verständnis, für das Vorhandensein unterschiedlicher Motivationen, zu einer Möglichkeit. Eine Möglichkeit die aufzeigen kann, dass jemand der gar nicht Tanzen lernen möchte trotzdem bereit ist zum Tanzunterricht zu kommen. Ich kann dann als „leidenschaftlicher“ Tänzer die Lust zu Tanzen in den Herzen erwecken und womöglich zugleich, oder genau deswegen an der Motivation jeder/jedes einzelnen arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sich das im Falle Dancing Stars die Siebte, Projekt Nora und Gerhard auswirken wird, wird sich zeigen. Für mich ist es in jedem Fall eine lehrreiche Zeit. Jetzt schon, denn ich merke, dass ich nicht stur ein vorgefertigtes Programm durchziehen kann, was auch nie meine Absicht ist. Doch möchte ich gut sein. Das werden jetzt viele von euch – die mich aus Workshops und Kursen kennen – sofort kritisieren. Stimmt´s <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> !! Denn mit welchem Satz beginne ich meistens die Stunden: Versucht am besten nichts richtig, oder schön zu machen. Danke für die Erinnerung, ich nehme es mir gleich zu Herzen:)!! Ich erwähne dies aus dem Grund (besonders in Situationen, wo Menschen angeleitet werden etwas zu lernen, an sich zu arbeiten) weil der Gedanke daran perfekt zu sein so viel Verhindert. Mit „so viel“ meine ich vor allem das Sich-bewusst werden. Bewusst werden zum Beispiel in Bezug auf „…wo ich bin gerade…“, oder „…was mache ich gerade“&#8230;, denn wenn ich mir über solche Dinge Gedanken mache (also mich und meine momentane Situation reflektiere) dann konzentriere ich meine Aufmerksamkeit. Dieses Versammeln der Aufmerksamkeit hilft dabei das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. In meiner Trainingssituation mit Nora wäre das zum Beispiel die Tatsache, dass wir zwar in den nächsten vier Wochen eine Bühnentaugliche Fernsehshow auf die Beine stellen müssen, dabei aber auch die ganze Entwicklungsgeschichte eine Rolle spielt. Da es sich um eine Fernsehshow handelt, ist (anders als bei einem Tanzturnier) das Tanzergebnis nur eine Teil des Ziels und daher nur ein Teil der Aufgabe. Es geht gewisser Maßen auch um den Weg des Tanzen(lernen) und um alle dazugehörenden Aspekte die sich rund um dieses Thema drehen. Bei der TV-Show Dancing Stars sind solche „dazugehörenden Aspekte“ unter anderem das Vorstellen einer Persönlichkeit unter (ich sage mal) erschwerten Bedingungen. Ich sehe das Tanzen als eine der ursprünglichsten Betätigungen von uns Menschen und glaube daher, dass Beobachtungen die unter den gegebenen Bedingungen (also dem Zuschauen beim Tanzen lernen) gemacht werden, besonders aussagekräftigt sind. Wie verhält er/sie sich. Wie geht sie/er mit dem Stress, oder der körperlichen Herausforderung, etc. um. Ja, ihr werdet jetzt sagen, dass es auch immer darauf ankommt, wie das Medium Fernsehen dies zeigt und in wie weit solche Prozesse auch verändert (im Sinne kaschiert) werden. Aber schaut mal genau hin, dann werdet ihr sicher merken, wie nachhaltig das Tanzen (auch unter den TV-Bedingungen) sich auf viele der Teilnehmenden Prominenten auswirkt. Meine oben erwähnte Aussage: „…doch möchte ich gut sein&#8230;“, könnte also sehr leicht dazu führen, dass der Prozess des sich Veränderns nicht wirklich sichtbar wird. Getrieben von dem Zwang eine gute Show zu liefern, könnte das wirklich sehenswerte Aufblühen eines Menschen im Keim der Siegeslust ersticken. Darum werde ich mich bemühen ruhig und offen an die Sache heran zu gehen. Mal sehen ob mir das gelingt:)!!</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Gruß</p>
<p style="text-align: justify;">G</p>
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		<title>Das erste Training</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 12:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Die heutigen zwei Stunden sind regelrecht verflogen. Ich wollte gerade die versprochene Pause ankündigen, da hat mich unser Team (Kameramann und Redakteurin, die immer beim Training anwesend sind) daran erinnert, dass wir nur noch 10 Minuten Zeit haben.  Das gibt’s doch nicht dachte ich mir, denn immerhin war das Ergebnis bis dahin: gerade stehen und das Gewicht von der einen auf die andere Seite zu verlagern. Alles<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/08/das-erste-training/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hallo an alle!</p>
<p style="text-align: justify;">Die heutigen zwei Stunden sind regelrecht verflogen. Ich wollte gerade die versprochene Pause ankündigen, da hat mich unser Team (Kameramann und Redakteurin, die immer beim Training anwesend sind) daran erinnert, dass wir nur noch 10 Minuten Zeit haben.  Das gibt’s doch nicht dachte ich mir, denn immerhin war das Ergebnis bis dahin: gerade stehen und das Gewicht von der einen auf die andere Seite zu verlagern. Alles im Focus, versteht sich. Ihr wisst nicht was ich mit Focus meine, hi hi…. da müsst ihr wohl mal zu einem Workshop kommen:)! Die Kids in der Volkschule Mils oder der Hauptschule Axsams zum Beispiel wissen es bereits und diese sind zwischen 8 und 14 Jahre alt. Die könnten uns Großen schon ganz schön was zeigen:)! Bis zu meiner Abreise nach Wien haben wir fleißig trainiert und an unserem Focus gearbeitet. Auch die Jugendlichen im Verein TAfI in Wattens hatten mir bei der Balleröffnung des TAfi –Balls am 28. Jänner in Innsbruck bewiesen, dass man es mit „Focus“ echt zu was bringen kann… Wir haben hart trainiert und nun möchte ich euch nochmals &#8211; auf diesem Wege &#8211; gratulieren, ihr habt das echt Spitze gemacht!!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun zurück zum Training. Nur stehen, nur Gewicht verlagern? Und Focus halten….. tja, nicht so zu denken – muss ich gestehen – fällt mir auch nicht immer leicht. Meine Einstellungen und Überzeugungen in der Arbeit mit Menschen im Trainingsbereich sind natürlich gefestigt. Da bereitet mir ein nach außen kleines Ergebnis keine Sorgen. Ich konzentriere mich nun mal als erstes auf das Fundament. Das schaut bei jedem Menschen zwar anders aus, ist aber im Grunde immer irgendwo im inneren versteckt. Ich meine damit, dass jeder Mensch eine bestimmte Art hat. Ein ich sage mal einstudiertes Konzept hat, wie er/sie sich bewegt und benimmt. Um an diesen Dinge etwas zu verändern muss man/frau viel Geduld haben und zu gleichen Maßen einfühlsam wie kreativ sein. Das wichtigste dabei ist allerdings das VERTRAUEN. Vertrauen in das eigene Tun und in die Fähigkeiten des Menschen mit dem man/frau zu tun hat!!! (Über dieses Thema schreib ich bestimmt noch einen separaten Blog!) In der Arbeit bei Dancing Stars wird diese Trainingsmethode schon unter Druck gesetzt. Hier beobachte ich beispielsweise andere Paare, die bereits nach dem ersten Training eine halbe Choreographie einstudiert haben. Das macht Druck! Noch mehr stressen kann mich aber auch die Situation, dass ich andere beim Training nicht sehe. Niemand von uns (Dancing Stars Profis) weiß wirklich was die anderen im Training machen und das stresst auf eine bestimmte weise. Ich reflektiere mich regelmäßig und achte stets darauf bei mir zu bleiben, aber bei einer Show wo es zum großen Teil ums Vergleichen geht (da in der Live-Show jedes Pärchen beurteilt und jedes Mal eines davon ausgeschieden wird), fällt mir das auch dann und wann schwer. Ja ja, das Vergleichen. Kaum beginnt man sich mit anderen zu vergleichen, führt das zu mehr oder weniger defizitären Gedanken und in dessen Folge zu unangenehmen Gefühlen. Ich meine damit, dass in der Tätigkeit Vergleichen immer auch ein in Bezug setzten steckt und ich beobachte dabei, dass dieses in Bezug setzen oft dazu führt, dass man sich einbildet zu spät zu sein, zu langsam zu sein, zu schnell zu sein, zu klein zu sein, zu groß zu sein, etc…  Im Grunde führt dies zu einem Denkfehler der uns glauben lässt, ja es uns regelrecht fühlen lässt,  etwas nicht so gut zu machen wie man das bei jemand anders erlebt. Ich schreibe solche Erlebnisse in mein Gedankenbuch, erzähle es euch hier in diesem Blog, oder diskutiere es zum Beispiel mit Tanja. Das hilft, denn wie gesagt glaube ich, dass es sich um einen Denkfehler handelt, wenn man denkt etwas falsch, oder richtig, oder besser, oder schlechter zu machen. Durch fleißiges Reflektieren, Aufschreiben und Diskutieren schaffe ich es, solche Denkfehler mittlerweile in kürzester Zeit zu beseitigen. Ich sage es euch, dass ist soooo wichtig, denn es hilft mir hinter meiner Sache zu stehen und vor allem dieser auch treu zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war jetzt aber ein weiter Bogen um euch zu erzählen, dass wir in zwei Stunden bereits geschafft haben stehen zu lernen und dabei das Gewicht bewusst zu verlagern:)! Ich denke dass Nora ein großes Stück Arbeit (mit mir) vor sich hat. Ich verlange von ihr ihre Gesten und Bewegungen auf ein Minimum zu reduzieren und eben mal lediglich ihren Körper von links nach rechts, oder nach vor und zurück zu bewegen. Ohne Schnörkel, ohne zusätzliche Bewegungen dabei auszuführen. Einfach und natürlich. Ich habe ihr dabei erklärt, dass ihr Erscheinungsbild voller Ausdruck ist. Das heißt für mich, dass in jeder ihrer Bewegungen bereits viele Kleinigkeiten enthalten sind. Ein Schulterhochziehen hier, ein mit der Hüfte wackeln da. Manchmal läuft sie auf ihren Fußballen um sich in eleganteren Schritten vorwärts zu bewegen, oder bewegt zusätzlich ihren Kopf in verschiedene Richtungen. Alles dies sind Bewegungen die es nicht zulassen, hinter die äußere Hülle  zu sehen. Hinter das Bild, dass ein Mensch durch seine Erscheinung von sich gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Zusammenhang ist mir auch aufgefallen, dass ich in einigen Situation nicht Nora, sondern Dolly zu ihr sage. Ich fordere Beispielsweise Nora auf, bewusst auf mich zuzugehen und dann möchte ich von Dolly, dass sie ihre Hüften oder Schultern zusätzlich bewegt. Wie erkläre ich mir das?? Das klingt ja irgendwie voll schräg, aber wenn  ich darüber nachdenke geht es im Training bei Dancing Stars ja darum, einem Menschen das Tanzen in der Form beizubringen, dass dieser anschließend gefestigt genug ist in der Live-Sendung das Erlernte möglichst toll zur Schau zu stellen. Tanzen lernen – wer meine Einstellung dazu kennt weiß es bereits – heißt für mich auch sich verändern und ein Stück vom innersten nach draußen zu lassen. Dolly hat eine dermaßen starke und gefestigte Art aufzutreten (echt bewundernswert) das es richtig schwer ist daran etwas zu verändern. Mein Plan ist es also, ihre bereits vorhandenen Bewegungen auf ein natürliches „Minimum“ zu reduzieren. Ich versuche dabei ihre Aufmerksamkeit ihrem Körper und ganz generell sich selbst gegenüber zu erhöhen (wir befinden uns also in der Bewusstmachen-Phase) und es somit zu ermöglichen neue, bzw. andere (tänzerische) Bewegungen zu erlernen und überhaupt erst einmal zuzulassen.<br />
Irgendwie arbeite ich wahrscheinlich mit Nora und Dolly gleichzeitig. Sie ist zwar ein und derselbe Mensch, aber Nora steht für mich irgendwie für ihr inneres, ihr ursprüngliches und Dolly was sie alles schon gemacht und gelernt hat. Dies versuche ich zu verbinden. Nora macht natürliche und simple Bewegungsabläufe und die Dolly bitte ich dann im richtigen Moment diese einfachen, natürlichen Bewegungen mit Glanz und Glimmer zu erfrischen. Das klingt jetzt alles womöglich weit hergeholt, aber genau solchen Dingen (wie der Tatsache dass ich ganz spontan verschiedene Namen für die ein und dieselbe Person verwende) schenke ich besondere Aufmerksamkeit, da sie mir etwas mitteilen. Sie machen mir bewusst, dass meine Aufgabe als Tanztrainer – in diesem Fall – ist: einem Menschen etwas führ ihn völlig neues zu zeigen (was ja ohnehin bereits in ihm steckt) dabei aber nicht vergessen darf, dass da bereits etwas vorhanden ist, was ich unbedingt mit aufnehmen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Nora hat erwähnt, dass sie überhaupt nicht tanzen kann. Heute habe ich ihr etwas anderes bewiesen. Sie kann nicht als Tänzerin jetzt schon auf die Bühne gehen, aber sie bringt viele interessante Fertigkeiten ins Training mit, die ich als tänzerische Fähigkeiten bezeichnen würde. Eine bestimmte Zeit ruhig zu stehen und dabei die Aufmerksamkeit auf den Körper und das Sich-Nicht-Bewegen zu richten ist echt schwer. Nora macht das mit Leichtigkeit. Es bereitet ihr kein Unbehagen da zustehen und beobachtet zu werden. Mal sehen, was ich da alles aus ihr raus holen kann:)!!</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zum nächsten Mal. Einen Gruß<br />
G</p>
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		<title>Gerhard Egger tanzt mit Dolly Buster</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 00:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo ihr lieben Leser! Heute war ein langer Tag!! Daher gibt es jetzt einen  kurzen  Gruß mit Infos und in den nächsten Tagen mehr zu allen Ereignissen. Ich werde mit Dolly Buster die 7. Staffel Dancings Stars durchtanzen! Ihr wollt wissen ob ich mich freue?? Ja! Dolly &#8211; die ja Nora heißt &#8211; und ich haben heute schon mal ein sehr langes und ausführliches Gespräch geführt, welches ich bereits als<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/07/gerhard-egger-tanzt-mit-dolly-buster/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1317" href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/07/gerhard-egger-tanzt-mit-dolly-buster/pressekonf1-web-2/" title="Pressekonf1 Web"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1317" title="Pressekonf1 Web" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/Pressekonf1-Web1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="157" /></a><a rel="attachment wp-att-1317" href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/07/gerhard-egger-tanzt-mit-dolly-buster/pressekonf1-web-2/"></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-1318" href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/07/gerhard-egger-tanzt-mit-dolly-buster/pressekonf1-web-3/"></a></p>
<p style="text-align: justify;">Hallo ihr lieben Leser!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute war ein langer Tag!! Daher gibt es jetzt einen  kurzen  Gruß mit Infos und in den nächsten Tagen mehr zu allen Ereignissen. Ich werde mit Dolly Buster die 7. Staffel Dancings Stars durchtanzen! Ihr wollt wissen ob ich mich freue?? Ja! Dolly &#8211; die ja Nora heißt &#8211; und ich haben heute schon mal ein sehr langes und ausführliches Gespräch geführt, welches ich bereits als erstes Training sehe. Morgen werden wir dann in den Tanz- Räumlichkeiten des ORF´s die ersten Tanzschritte erproben. Da RTL heute ja auch da war, gaben wir (fürs deutsche Fernsehen) bereits eine kleine Kostprobe, aber das war wirklich nur ganz kurz. Eines kann ich jedoch jetzt schon sagen: Wir müssen viel üben….:)<br />
Mehr dazu werde ich euch die Tage schreiben…seid gespannt:)!<br />
G</p>
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		<title>Jetzt geht’s los &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 23:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
		<category><![CDATA[7. Staffel Dancing Stars]]></category>
		<category><![CDATA[Befürchtung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Nun geht es wieder los. Noch ein paar Stunden bis zur spannenden Pressekonferenz bei der endlich bekannt gegeben wird, wer mit wem tanzen wird. Seid ihr auch schon ein wenig neugierig:)? Ich bin schon in Wien und komme gerade von einem Treffen mit allen Tanzprofis die dieses Mal dabei sind. Wir waren essen und haben ein weinig geplaudert. Für uns beginnt der morgige Tag offiziell um 7:15 Uhr. Das<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2012/02/06/jetzt-geht%e2%80%99s-los/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hallo an alle!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun geht es wieder los. Noch ein paar Stunden bis zur spannenden Pressekonferenz bei der endlich bekannt gegeben wird, wer mit wem tanzen wird. Seid ihr auch schon ein wenig neugierig:)? Ich bin schon in Wien und komme gerade von einem Treffen mit allen Tanzprofis die dieses Mal dabei sind. Wir waren essen und haben ein weinig geplaudert.</p>
<p style="text-align: justify;">Für uns beginnt der morgige Tag offiziell um 7:15 Uhr. Das heißt ungefähr um 5:30 Uhr aufstehen, zurechtmachen und ab zum Ort des Geschehens. Da wird erst mal – ihr wisst was ich schreiben werde – gewartet. Bis alles soweit ist, durchbesprochen wurde und aufgebaut bzw. hergerichtet ist wird es bis ungefähr 10:00 Uhr dauern. In dieser Zeit (so hab ich es die letzten beiden Male erlebt) sind die Profitänzer/innen und die prominenten Tanzschüler/innen eher distanziert. Keiner kommt sich zu nahe und ich glaube ja, dass sich auf beiden Seiten Gruppen bilden in denen gemunkelt und besprochen wird, wer wohl mit wem tanzen wird <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Das ist irgendwie voll nett. Kurz vor 10:00 Uhr werden wir (Profis und Promis) dann strickt voneinander getrennt bevor wir – vor laufender Kamera – von Mirjam und Klaus auf der Bühne zusammengeführt werden. Dann wird erst mal „Sich-kennen-gelernt“. Der erste Eindruck. Ich erlebe ja oft, dass mir meine Partnerinnen nach einiger Zeit (sicher einigen Tage) gestehen, dass sie mich ganz anders eingeschätzt hatten, als ich offensichtlich wirklich sei. Hmmm, was das wohl zu bedeuten hat:)…..tja, auf jeden Fall geht es dann endlich los. Wir könnten zwar gleich zum ORF fahren und mit dem Training beginnen, aber das mach ich nie. Ich nütze die Zeit zum Reden und Anschauen und belasse es fürs erste bei dieser Tätigkeit. Aufregung zunächst einmal verdauen und am nächsten Tag mit dem Training beginnen heißt meine Devise. Im Grunde beginnt das Training ohnehin mit diesem ersten Gespräch, aber das merkt man/frau gar nicht so richtig!! Mehr dazu gibt es in den nächsten Tagen und Wochen zu lesen…….,also diesbezüglich bis bald!</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ihr es ja wahrscheinlich von mir gewöhnt seid, werde ich noch ein paar Zeilen meiner Gedanken niederschreiben. Es hat auch dieses Jahr offensichtlich wieder eine Menge Aufregung rund um die neue Staffel gegeben. Nachdem ich nun sooo viele Gespräche diesbezüglich geführt habe, erzähl ich euch noch ein paar Gedankenfunken von mir.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich jetzt mal an die letzten drei Jahre denke und dabei kurz nur das Leben rund um Dancing Stars betrachte, fällt mir eine Sache auf, die ich auch in vielen anderen Lebenslagen beobachten kann. Veränderungen sorgen für Spannungen. Dancing Stars, so habe und hatte ich auch immer den Eindruck, scheint eine Show zu sein die sehr gut läuft. Das bedeutet also: Alles ist gut! Jede Veränderung kann und wird doch nur schief gehen! Oder? Die Situation, bei jener etablierte Profitänzer/innen ausgetauscht werden kann der Sendung nur schaden. Ein rein männlich gepaartes Tanzpaar live vor der Kamera, Freitagabend im Hauptabendprogramm wird der Untergang sein. Ständig „unbekannte“ Promis an die Front zu schicken und diese neben beinahe schon „prominenteren“ Tanzprofis ihr Können zur Schau stellen zu lassen wird Österreich dazu veranlassen, dass Fernsehgerät nicht mehr einzuschalten (zumindest zu dieser Sendezeit). Veränderungen dieses Ausmaßes werden dazu führen, dass die Einschaltquoten fallen. Sie werden die Bevölkerung beschämen oder dafür sorgen, dass alles den Bach runter geht, wie man so schön sagt…….und nun…..darf ich sie zu einer weiteren Staffel Dancing Stars begrüßen:).</p>
<p style="text-align: justify;">Kein Skandal, kein Untergang, alles beim Alten. Und doch wieder ganz neu. Denn wieder einmal gibt es neue Gesichter unter den Tanzprofis und wieder sorgt die Teilnahme eines prominenten Menschen für helle Aufregung. Dieses Mal, und das steht fest, wird alles Eskalieren. Dieses Mal sind die Verantwortlichen nun wirklich und zum letzten Mal zu weit gegangen. Ob das so sein wird, werden wir sehen. Ich denke ehrlichgesagt nicht! Für mich ist es wie in den letzten Jahren: Einiges ist neu bzw. anders und deshalb ist nicht alles gefährdet. Es wird am Ende wahrscheinlich keine Rede mehr wert sein. Ich kann mich noch erinnern, wie viele (wirklich etliche) Gespräche ich über das Thema gleichgeschlechtliche Tanzpaarung und Homosexualität, ich genau vor einem Jahr geführt hatte. Die Sendung und das Leben rund um Dancing Stars betreffend hat sich fast ausschließlich um diese Thematik gedreht. Und nun, genau zur gleichen Zeit allerdings ein Jahr später, dreht sich alles (ich erlebe es beinahe mit derselben Intensität) um Dolly Buster und der skandalösen Situation die ihre Teilnahme bei Dancing Stars auslöst, bzw. auslösen wird. Ich frage mich nun, was geschehen wird und beantworte mir selbst diese Frage wie folgt: Nichts. Und damit meine ich nicht nichts im Sinne von „es wird keine Aufregung geben“! Dieses nichts beziehe ich auf die verschiedenen Szenarien die mir Menschen erzählen oder jene, die von den Medien prophezeit werden. Dies sind Geschichten über den Abstieg des ORF`s oder Befürchtungen die Entwicklung unserer Jugendlichen betreffend und natürlich noch viele mehr (die ihr ja ohnehin selbst kennt). Wahrscheinlich liegt es an meinem ressourcenorientierten Ansatz, dass ich solche Szenarien gerne als fördernde Situationen wahrnehme, denn ich sehe nun wieder einmal die Möglichkeit, dass vorgefertigte Meinungen zu offenen und wertfreien Beobachtungen verwandelt werden können. Aus beispielsweise einem „Ich finde das nicht gut“, kann ein „das ist aber interessant, das werde ich weiterverfolgen“ werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich stelle mir nun die Frage, warum denn das so ist. In den vergangenen drei Jahren ist mir aufgefallen, dass es keine Skandale gegeben hat. Es ist nicht zu eskalierenden oder empörten Situationen gekommen. Es ist gewiss, dass ich nicht einmal einen Bruchteil der Gedanken und Gefühle der Menschen die in Österreich leben kenne, aber wenn ich versuche zumindest alle Menschen in meinem engeren Umfeld wahrzunehmen, dann fällt mir auf, dass die vorhergesagten Szenarien nicht stattgefunden habe. Mir ist klar, dass die Medien ihren Beitrag dazu leisten und jede brauchbare Story dazu verwenden um Texte, Beiträge oder Sendungen mit eben solchen Neuigkeiten zu füllen, aber trotzdem bemerke ich auch immer das Veränderungen die Menschen anregt und aber auch in Spannung versetzt. Wenn also etwas neu ist, dann wird dies wahrscheinlich als Bedrohung des gerade Vorhandenen gesehen und erst einmal abgelehnt. Wenn ich mit Menschen zum Beispiel ein Trainingsprogramm starte und es darum geht, abzunehmen, Muskeln aufzubauen oder einfach etwas „gesünder“ (was auch immer darunter verstanden wird) zu leben angestrebt wird, dann bemerke ich auch solche Prozesse. Es kommt – wenn die erste euphorische Phase erst mal vorüber ist – dann zu einem beinahe ablehnenden Verhalten. Menschen finden genügend Gründe warum es besser ist, das Training abzubrechen und an einem anderen, „besser“ geeigneten Zeitpunkt weiterzumachen, oder es kommt zu Situationen in denen einfach nicht mehr weiter gemacht werden kann (z. Bsp. zu viel Arbeit, zu wenig Zeit für die Familie, Knieschmerzen, etc.). Ihr fragt euch, was das mit der oben beschriebenen Sache zu tun hat?! Ich denke, dass es sich um ähnliche, oder sogar gleiche Abwehrmechanismen handelt. Da kommt etwas das neu ist und das wird vorerst einmal kritisch oder gar ablehnend betrachtet. Ich denke nicht, dass Menschen einfach grundlos dagegen sind (zu trainieren und an sich zu arbeiten, oder eben solche Neuheiten im Fernsehen bzw. ganz generell anzunehmen). Wir gewöhnen uns nun mal an die Dinge, die um uns herum geschehen und wie wir leben. Dazu kommt, dass es eine mysteriöse (wahrscheinlich) gesellschaftliche Kraft gibt, die uns sagt was richtig und was falsch ist, also vorgibt, was zu tun und zu denken ist. Passt da etwas nicht hinein, oder müssen wir unser gewohntes Leben, Verhalten und Denken dafür zu sehr verändern ist es sogar ganz selbstverständlich, dass da zunächst mal ein „gesundes“ NEIN zum Vorschein kommt. Ich habe das Vertrauen darin, dass alles gut gehen wird. Ich vertraue darauf, dass aus einem Nein ein „na schau mal an“ wird und aus einem „das geht doch überhaupt nicht“ ein „lass uns das doch mal versuchen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich mit Menschen (alleine oder in Gruppen) arbeite ist das eine Grundeinstellung von mir. Ich vertraue darauf, dass der/ diejenige das angestrebte auch schaffen wird. Wenn ich zum Beispiel mit einer Gruppe die noch nie einen Schritt getanzt hat eine Choreographie einstudieren soll welche anschließend in einer Show präsentiert werden muss ist kein, oder nur wenig Platz für Zweifel. Ich muss und werde darauf vertrauen, dass alles klappen wird, dass jeder/jede Einzelne alles geben wird und sein/ihr „Bestes“ aus sich herausholen lässt. Das Vertrauen ist hierbei – meiner Meinung nach – das Wichtigste. Und so vertraue ich darauf, dass sich alle Spekulationen und Befürchtungen betreffend der neuen Staffel Dancing Stars auflösen werden und somit eine weitere Tanzshow – in den nächsten vier Monaten &#8211; für Spannung sorgen wird:).</p>
<p style="text-align: justify;">Nun werde ich noch ein paar Stunden schlafen, bis es losgeht. Wie bereits erwähnt findet Morgen (Montag) die Pressekonferenz statt bei der die Profitänzer/innen und die prominenten Teilnehmer/innen miteinander bekannt gemacht werden und sozusagen die Paare formiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich freue mich! G</p>
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		<title>Mirna Jukic &amp; Gerhard Egger beim Kristallzauber in Seefeld</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Abend beim 2. Seefelder Kristallzauber könnt ihr live ein Revival von Mirna und &#8221;Captain Jack&#8221;  miterleben. Mit unserem Pasodoble von der letzten Staffel Dancingstars sind wir heute zu Gast bei Gregor Glanz in Seefeld. Alle Infos zur Veranstaltung unter: www.kristallzauber.at Die 7. Staffel Dancing Stars steht bereits vor der Tür und ich werde euch natürlich wieder über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufendem halten. Euer G.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/gallery/sendungswoche-5/thumbs/thumbs_paso-live.jpg" alt="&quot;Dancing Stars&quot;, Spanisches Temperament und britische Eleganz ? in der vierten Runde gehen neun Paare mit Slowfox oder Paso doble an den Start.Im Bild: Mirna Jukic &amp; Gerhard Egger  SENDUNG: ORF eins - DI - 12.04.2011 - 09:20 UHR. - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung.  Foto: ORF/ALI SCHAFLER.  Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion.  Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606" width="80" height="60" />Heute Abend beim 2. Seefelder Kristallzauber könnt ihr live ein Revival von Mirna und &#8221;Captain Jack&#8221;  miterleben. Mit unserem Pasodoble von der letzten Staffel Dancingstars sind wir heute zu Gast bei Gregor Glanz in Seefeld.</p>
<p>Alle Infos zur Veranstaltung unter: <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="www.kristallzauber.at" href="http://www.kristallzauber.at" target="_blank">www.kristallzauber.at</a></span></span></p>
<p>Die 7. Staffel Dancing Stars steht bereits vor der Tür und ich werde euch natürlich wieder über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufendem halten.</p>
<p>Euer G.</p>
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		<title>Resümee</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 22:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein herzliches Hallo an alle:) Da bin ich wieder. Ich habe mir einige Tage frei genommen, bevor ich beginne ein Resümee zu ziehen. Umso länger ich nachdenke desto mehr Themen fallen mir ein. Das heißt: es wird wohl mehrere zusammenfassende Gedankenbeiträge geben. Wie im letzten Text bereits angesprochen, war letzte Woche noch eine Zusammenkunft aller Teilnehmer dieser Staffel. Es war im Großen und Ganzen eine sehr gemütliche Woche mit – wie<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2011/06/08/resumee/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
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Ein herzliches Hallo an alle:)<br />
Da bin ich wieder. Ich habe mir einige Tage frei genommen, bevor ich beginne ein Resümee zu ziehen. Umso länger ich nachdenke desto mehr Themen fallen mir ein. Das heißt: es wird wohl mehrere zusammenfassende Gedankenbeiträge geben.<br />
Wie im letzten Text bereits angesprochen, war letzte Woche noch eine Zusammenkunft aller Teilnehmer dieser Staffel. Es war im Großen und Ganzen eine sehr gemütliche Woche mit – wie üblich – vielen Wartezeiten. Das Ganze endete in unserem Abschlusstanz, dem &#8220;Ausgeschiedenen Medley&#8221;.  Noch ein letztes Mal &#8211; mit Mirna &#8211; diese kurze Tanzsequenz zu tanzen habe ich sehr genossen und zugleich war es der definitive Abschluss. Es war erstaunlich wie professionell Mirna im Tanzen geworden ist. Wir hatten eine Gruppenprobe und das war’s. Kein zusätzliches Training oder weiteres Üben war nötig. Wir machten unsere kurzen Aktivierungsübungen und holten uns die letzten Trainingsinhalte ins Bewusstsein und schon ging es los. Wow, kann ich da als stolzer Trainer nur sagen …. aber das war ja eines der Ziele:)!!<br />
Das Bild oben zeigt eine Herde Dancing Stars,  bei einem Probennachmittag. Wir hatten es uns in einer kleinen Gartenanlage im ORF gemütlich gemacht, bis wir wieder ins Studio zur Probe gingen. Wir erzählten uns Eindrücke und Erlebnisse  der letzten Monate. Äußerten Bedenken, oder unangenehme Situationen, aber natürlich auch die Unmengen an angenehmen Erfahrungen.  Ich konnte für mich beobachten, dass dieses Dasitzen und Warten  einen echt zu Boden kommenden Effekt hatte.  Wie ich bereits im letzten Text erwähnte, ist es sehr angenehm dabei zu sein, aber nicht mehr so viel Druck und Stress zu haben.<br />
Für mich war die sechste Staffel Dancing Stars wieder einmal eine sehr „übungsreiche“ Zeit.  Ich hatte die Chance viele meiner Überlegungen und Überzeugungen zu testen.  Als Trainer und Choreograph konnte ich mir beweisen, dass ich es schon kann:). Ihr denkt vielleicht, dass das doch klar ist. Ein Profitänzer, der mehr als die halbe Zeit seines bisherigen Lebens tanzt und auf der Bühne steht, der packt das ja mit links! Ja, ich kann das schon bestätigen, aber ich denke folgendes darüber: meine Profession als Tänzer hat mir erst den Grundstein gelegt. Ich kann tanzen, dass weiß ich auch und eine bühnenreife Show auf die Beine zu stellen fällt mir mehr oder weniger leicht. Tja, ich bin aber auch unsicher. Ich habe (unter den anderen Beiträgen) einmal einen Text geschrieben der von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen handelte. Das hier ist nun ein Praxisbeispiel. Ich bin mir meiner tänzerischen Fähigkeiten zwar bewusst, aber ich muss mir immer wieder aufs Neue beweisen, dass ich auch darauf vertrauen kann.  In so kurzer Zeit eine Show zu planen, zu trainieren und zu zeigen erzeugt innerlichen Stress. Neben dieser Tätigkeit noch Zeit und Muße zu haben um Fragen zu beantworten (Interviews), Bilder aufzunehmen  und ganz generelle Abläufe (Probenpläne, Besprechungen, etc.) zu  beachten kommt noch etwas erschwerend dazu. Es kommt immer wieder Mal vor, dass ich dann in einer Denkschleife lande, die mich unsicher macht. Das kann auch mal so weit gehen, dass ich das Gefühl bekomme es nicht zu packen. Geht sich das alles aus, überfordere ich meine Tanzpartnerin und kommt alles so an, wie ich mir das ausmale. Das sind Fragen die destabilisieren. Zurück zum Üben. Das konnte ich üben! Das durchhalten und darauf vertrauen was ich tue. Einmal etwas zu riskieren und dann, nachdem es geklappt hat, zu spüren: „Ja, das war’s!“ Manchmal bemerkte ich aber auch, dass es eben nicht so war wie geplant. Der Übungseffekt dabei ist aber nicht unbedingt das positive Ergebnis. Nein, der Effekt ist, dass ich übe bewusst wahrzunehmen was ich vor habe, also plane. Das Geplante klar und deutlich umzusetzen und  nicht vergessen zu erkennen, was/wie das Ergebnis war. Das Ganze ist ein Prozess, bei dem ich mich immer gerade im Jetzt befinde. Im Jetzt zu sein ist für mich nicht so leicht. Im planen und tüfteln kann ich darauf schon mal vergessen. Aber gerade deshalb, weil man sich doch immer nur im Jetzt befindet, fällt es wieder schwer das Vor- und das Nachher zu beachten. Das klingt kompliziert. Was ich damit sagen möchte ist folgendes: Ständig  bei dem zu sein, was ich gerade tute wird von dem planenden umsichtigen Tätigkeiten genau ins Gegenteil gezerrt. Das wird dann zu so einem Hin und Her. Weitsichtig sein, im Hier bleiben und so weiter. Ich muss bei meiner Tätigkeit als Trainer und Choreograph bei Dancing Stars also zu einer Lösung kommen. Ich versuche dann die einzelnen Stufen immer ganz bewusst im Hier und Jetzt zu erleben. Wenn ich plane, plane ich. Wenn ich trainiere, trainiere ich. Und wenn ich alles vorgeführt habe betrachte ich das Ergebnis indem ich einfach betrachte:). Das klingt jetzt so theoretisch, irgendwie logisch. Aber das meine ich ja mit Üben. Ich trainiere das so zu machen, während ich es mache. Learning by doing.<br />
Mein Übungsergebnis dieses Mal lautet: Vertrauen. Wenn ich einen Weg finde, mich sicher genug zu machen, mein Vertrauen in das zu stärken was ich tue, dann fällt es mir nicht mehr so schwer im Hier und Jetzt zu bleiben. Ich kann dann beim Planen darauf vertrauen, dass sich das schon ausgeht und beim Trainieren sicher sein, dass mein Plan das gewünschte Ergebnis bringen wird. Ich brauche zum Beispiel während ich tanze nicht mehr daran zu denken, ob das schon gut ist, was ich da mache.<br />
Ich mag es, so zu arbeiten. Aus einem Job wird zugleich wieder eine Lehre. Ich kann mich noch erinnern wie ich am Anfang meiner tänzerisch-choreographischen Tätigkeit immer wieder total überrascht war, dass sich alles so ausging  wie es geplant war. Mir ist schon klar, dass es ein ganz natürlicher Vorgang ist Erfahrungen zu sammeln und dadurch sicherer sprich erfahrener zu werden. Doch die kleinen und manchmal auch größeren Unsicherheiten die ich  auch dieses Mal wieder spürte, zeigten mir, dass es zu dieser natürlichen Entwicklung  auch ein Stück „bewusstes an sich arbeiten“  (üben) braucht.<br />
Das war einer meiner rückblickenden Gedanken. Ich denke, es wird noch mehrere solcher Gedanken geben. Ich werde sie euch natürlich mitteilen. Bis dahin pfiat euch<br />
G</p>
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		<title>Captain Jack is back</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 19:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Heute gibt&#8217;s das Finale. Für Mirna und mich bzw. für alle Paare die ausgeschieden sind, bedeutet das noch ein letztes Mal zur Sendung zu kommen. Wir werden das (intern nennen wir es) Looser-Medley:) tanzen. Dazu gibt&#8217;s noch zwei Gruppenproben und natürlich Unmengen an Einstellproben und Probedurchläufe im Studio selbst. Meine Eindrücke von dieser Woche werde ich euch im nächsten Text schreiben! Die letzte Sendung, in der Mirna und ich Gäste waren,<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2011/05/27/finale/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/gallery/sendungswoche7/jacksparrow.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/gallery/sendungswoche7/thumbs/thumbs_jacksparrow.jpg" alt="jacksparrow" /></a>Hallo an alle!</p>
<p>Heute gibt&#8217;s das Finale. Für Mirna und mich bzw. für alle Paare die ausgeschieden sind, bedeutet das noch ein letztes Mal zur Sendung zu kommen. Wir werden das (intern nennen wir es) Looser-Medley:) tanzen. Dazu gibt&#8217;s noch zwei Gruppenproben und natürlich Unmengen an Einstellproben und Probedurchläufe im Studio selbst. Meine Eindrücke von dieser Woche werde ich euch im nächsten Text schreiben! Die letzte Sendung, in der Mirna und ich Gäste waren, war &#8211; wie soll ich sagen &#8211; interessant für mich. Als Ausgeschiedener da zu sitzen hat zwei komplett konträre Gefühle in mir ausgelöst. Einerseits war ich bereits total weit weg und voll relaxt und andererseits wäre ich am liebsten auf der Fläche gestanden. Ich weiß, es ist nur eine Show, aber die Zeit bis zum Ausscheiden ist so intensiv, dass das Verlassen ein wenig mit Wehmut verbunden ist. Aber wie bereits letztens erwähnt: alles ist gut:). Jetzt geniesse ich den Vorzug dabei zu sein, aber nicht mehr so viel Stress zu haben. Es ist auch sehr interessant die anderen Paare &#8211; die ausgeschieden sind &#8211; zu treffen. Wir sind alles Zweierteams. Immer ein Profitänzer und der dazugehörende Promi:) (wenn ich das so sagen darf). Es ist auch eine interessante Verbindung zwischen uns entstanden. Eigentlich klar, alle die raus sind verbindet die gleiche Erfahrung und was ich bis jetzt festgestellt habe, haben wir es alle ähnlich erlebt. Das ist &#8211; natürlich für mich ganz speziell, da ich mich doch mit zwischenmenschlichen Aspekten beschäftige &#8211; eine sehr interessante Sache. Es ist ein echt interessantes Ereignis bei Dancing Stars, was sich praktisch von selbst ergibt. Da es ja von 12 teilnehmenden Paaren nur ein Siegerpaar gibt, bilden die 11 Ausgeschiedenen oder besser gesagt die 9 nicht im Finale tanzenden Paare eine lustige und entspannte Gruppe. Wir können Dancing Stars für eine Runde einfach relaxt betrachten und doch irgendwie dabei sein. Das ist doch ein toller Abschied:)!! Ich habe ja im letzten Text beschrieben, dass es mir wichtig ist, eine lange und intensive Zeit ordentlich abzuschliessen. Dieser letzte Sendetermin ist der  perfekte Anlass dafür. Noch dazu haben wir fast noch eine Woche Zeit, unsere Eindrücke einander zu erzählen und das tut einfach gut. Trotzdem freue ich mich jetzt auf zu Hause. Auch wenn ich immer nach Hause gefahren bin, war es jedes Mal maximal für eine Nacht und dass ist nicht wirklich daheim sein. Ihr hört, oder besser gesagt lest von mir.</p>
<p>Bis bald mit einem Gruß hinterher&#8230;:)</p>
<p>G</p>
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		<title>Zur 8. Sendung &#8211; Happy End?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 21:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Aus für Mirna und Gerhard]]></category>
		<category><![CDATA[ausgeschieden]]></category>
		<category><![CDATA[Frechheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mambo]]></category>
		<category><![CDATA[Po-Po]]></category>
		<category><![CDATA[Rausschmiss]]></category>
		<category><![CDATA[Rumba]]></category>
		<category><![CDATA[schlechter Tag]]></category>
		<category><![CDATA[versagen]]></category>
		<category><![CDATA[viel gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Voting]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle, mit diesem Text habe ich mir ja ganz schön Zeit gelassen:). Das draußen stehen: da wir bereits 7 Sendungswochen lang verschont wurden &#8211; als eines der beiden letzten Paare draußen zu stehen &#8211; hatten wir schon eine leise Ahnung, dass wir dieses Mal dran sein könnten. Nachdem wir punktemäßig auch noch genau in der Mitte lagen, kam dann auch noch eine leise Vorahnung dazu, dass es gut<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2011/05/18/zur-8-sendung-happy-end/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
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</a>
Hallo an alle,</p>
<p style="text-align: justify;">mit diesem Text habe ich mir ja ganz schön Zeit gelassen:).</p>
<p style="text-align: justify;">Das draußen stehen: da wir bereits 7 Sendungswochen lang verschont wurden &#8211; als eines der beiden letzten Paare draußen zu stehen &#8211; hatten wir schon eine leise Ahnung, dass wir dieses Mal dran sein könnten. Nachdem wir punktemäßig auch noch genau in der Mitte lagen, kam dann auch noch eine leise Vorahnung dazu, dass es gut sein könnte die Sendung verlassen zu müssen. Als wir mit Astrid und Balasz am Ende da standen, war es natürlich klar. In dieser Situation ist es immer so extrem entspannend und zugleich auch aufregend wenn man die Namen „Mirna und Gerhard“ hört, weil dies ja bedeutet nach hinten gehen zu dürfen. Beim Ausbleiben dieser zwei Namen fehlt in der Welt, in der man sich da beim Draußen stehen befindet, einfach etwas. Auch wenn es mir total bewusst ist, dass es bei dieser Sendung um Jury und Publikum geht und dass Bekanntheitsgrad, Sympathien und wahrscheinlich auch noch vielen anderen Faktoren ausschlaggebend sind, stieg in mir das Gefühl auf versagt zu haben. Was mich auch gleich zum nächsten Thema bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe so, so, so viele Nachtrichten bekommen. Wow:) das hat mich echt beeindruckt. Der Inhalt von sehr vielen, eigentlich den meisten Meldungen war: es ist eine Frechheit dass ihr draußen seid. Was das mit dem Gefühl „versagt zu haben“ zu tun hat, will ich euch sagen. Dieser Freitag war einfach nicht unser Tag. Alles ist irgendwie schief gegangen. Es gab schon in der Generalprobe einige technische und – den Ablauf betreffende – Probleme, sodass die Probe immer wieder unterbrochen werden musste (kommt eigentlich nie vor). Mirna und ich haben das übliche Auftritts-Feeling nicht wirklich aufbauen können. Ich glaube, dass das an unserer Mambo-Nummer lag, bei der wir uns von Anfang an unsicher waren. Im vorletzten Eintrag merkt man ja schon, dass es bei der Planung der Choreographie einige Zweifel gab. Unsere eigentliche Schlusspose hätte eine Requisite benötigt, die wir nicht bekommen haben, sodass wir uns im letzten Moment noch von der „Rock-hoch“ Schlusspose überzeugen ließen. Wir waren nicht richtig überzeugt von dieser Sache und haben die Rechnung ziemlich hart präsentiert bekommen. Ein erdrückender Jury-Talk hat uns trotz dem großen Lob bei der Rumba am Ende den Rest gegeben. Da ich mich nun einfach nicht gut genug Gefühlt habe und eben das Gefühl hatte, dass diese Sendung schief gelaufen ist, hat mich der Rausschmiss nicht verwundert. Natürlich kann ich es aus diesem Grund auch nicht als Frechheit bestätigen, sondern denke eher daran, dass wir es schon verdient haben. Andererseits kommen jetzt auch differenziertere Gedanken die mir wieder sagen: „Eigentlich kann man sich einen schlechten Tag auch nicht total übel nehmen. So etwas kommt schon Mal vor!“ Wie gesagt, es ist vollkommen klar, dass es bei dieser Show um viele Faktoren geht und der Wettkampf dabei eher eine untergeordnete Rolle spielt. Die „ich habe versagt“ –Gedanken motivieren mich jetzt auch wieder zu – wie ich es oft nenne – ÜBEN. Und zwar denken und fühlen üben, dass ein misslungener Auftritt  oder das Ausscheiden aus der Sendung nichts mit Versagen zu tun hat. Ich erkenne dann schnell, dass ich mich sonst in meinen Gedanken verrenne und in einer Sackgasse lande. Diese Sackgasse verhindert dann auch die extrem positiven Erlebnisse der letzten drei Monate wahrzunehmen und als Erfolg zu verzeichnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich in den letzten Tagen davon gelesen oder gehört habe, dass die „Rock-hoch“ Schlusspose das Ende bedeutet hat, muss ich auch noch kurz etwas dazu sagen. Als es bei den Einstellproben zu dieser Schlusspose gekommen ist und wir von allen Seiten motiviert wurden das auch zu machen, dass es  extrem lustig sei und unbedingt zu dieser Nummer passt, entschieden wir uns dazu es einzubauen. Die letzte Idee – von der Regie – Mirnas Body auch noch mit Strass-Steinen zu beschriften, sollte der Pose den letzten Schliff geben. So viele Menschen sind unserer Unsicherheit mit den Aussagen begegnet: „Das müsst ihr unbedingt machen. Das ist total lustig. Das könnt ihr ruhig machen!“ Alles war also klar (außer der Rest Unsicherheit, wie ich oben schon beschrieben habe). Nachdem die Jury nahezu kein einziges lustiges oder erbauendes Wort dazu verloren hatte, war alles anders. In fast jedem Interview hörte ich Aussagen von unseren Tanzkollegen wie: „Das hätte ich nicht gemacht.“ Oder Ähnliches. Wie kommt es zu so etwas, zu so einer Wende?? Denkt nur einmal daran was wäre, wenn die Jury darüber gelacht hätte? Oder wir &#8211; so wie in den letzten Sendungen – weiter gekommen wären. Dann gäbe es wahrscheinlich absolut kein Aufhebens diese Sache betreffend. Man würde vielleicht sogar in die Richtung gehen, dass es sehr frech (im Sinne von mutig) war oder einfach zum Song passend.</p>
<p style="text-align: justify;">Umso mehr ich jetzt über unser Ausscheiden aus der Sendung nachdenke, umso mehr komme ich zur Erkenntnis, dass mein Ego natürlich bis ins Finale tanzen möchte und dann am Ende auch noch gewinnen will. Mirna geht es da ja nicht anders. Wenn ich mir aber die Tatsache bewusst mache, dass wir bei acht von zehn Sendungen aktiv dabei waren, ist das ein echt gutes Ergebnis. Mirna hat so große Fortschritte gemacht und in vielen Bereichen begonnen an sich zu arbeiten, sodass ich nur sagen kann: „Das war echt eine tolle Zeit!“ Der Job war klasse und es hat mir auch viel gebracht. Ich hatte erneut die Chance  einen Einblick zu geben, wie ich arbeite und was alles passieren kann, wenn man sich seines Selbst bewusster wird und das Vertrauen in sich stärkt. Erneut muss ich das Wort „Üben“ verwenden. Ich übe nun über eine erlebte Niederlage – die durch das Ausscheiden ja im Moment im Vordergrund steht – hinwegzusehen und den tatsächlichen und wertvollen Inhalt der letzten dreieinhalb Monate zu erkennen. Das war der Text den ziemlich bald nach der Sendung verfasst habe. Jetzt, nach einigen Tagen Pause, schreibe ich ihn zu Ende:</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist erstaunlich, was sich in ein paar Tagen alles tut. Mirna und ich haben noch zwei Tage mental zu Ende trainiert. Ich meine damit, dass ich es für sehr wichtig halte, dass eine solche &#8211; mehr oder weniger intensive &#8211; Zeit abgeschlossen wird. Es ist fast ein wenig wie trauern, denn so ein abrupter Abbruch setzt der Psyche ganz schön zu. Dazu kommt, dass meine Art von Training (in diesem Fall Tanztraining) auch einen großen Anteil an mentaler Arbeit beinhaltet und wir ja beinahe dreieinhalb Monate intensiv miteinander trainiert haben. Mirna mit diesen Sachen einfach „alleine“ stehen zu lassen wäre unpassend. Einige Gespräche und ordnende Gedanken helfen, schnell und effizient abzuschließen.  Am Montag war Mirna wieder ein richtiges Energiepaket:). Ich hatte den Eindruck, dass sie jetzt weiter in diese Richtung an sich arbeiten wird. Sie hat &#8211; meiner Meinung nach &#8211; viel gelernt, was weit über Tanzschritte hinausgeht. Unsere Trainingsmethode, die ständigen Auftritte und die vielen Situationen in denen sie über ihre Grenzen gehen mussten, haben ihre Spuren hinterlassen. Waren wir beide am Sonntag noch unsicher und traurig sagte sie einen Tag später zu mir: „Ich würde es genauso wieder machen!“ Dieser Satz zeigt mir, dass sie echt etwas verändert hat. Die extrem ehrgeizige und gewinnorientierte Mirna – die ich am Anfang kennen gelernt habe – hätte bestimmt alles bis ins letzte Detail analysieren. Sie hätte versucht zu ergründen was sie ändern müsste, um weiter nach vorne zu kommen und so weiter. Jetzt ist alle gut. Ich meine damit nicht, dass ich nicht gerne gewonnen hätte, aber ein Ausstieg aus Dancing Stars vor dem Finale, beinhaltet auch seine Lektionen:).</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin jetzt noch die meiste Zeit (bis zum 27. Mai) in Wien. Kann jetzt aber zwischendurch nach Hause fahren. Ich sage euch, dass tut gut. Anfang Mai sind Tanja und Matteo wieder nach Tirol gefahren und ich bin sozusagen alleine in Wien geblieben. An manchen Tagen kam ich mir vor, als wäre ich dort gefangen gewesen. Ich hätte mir auch nicht gedacht, das es mir mal so geht, weil ich es immer genieße an verschiedenen Orten zu sein, herumzureisen und auch mal ganz alleine für mich zu sein (das ist mir/ uns sehr wichtig). Aber unsere kleine Familie scheint einfach noch viel zu frisch zu sein. Im Moment geht alles so schnell. Matteo verändert sich fast alle drei bis vier Tage. Das zu beobachten habe ich echt vermisst. So, nun ist aber wieder gut. Ich will damit auch nur ausdrücken, dass ich es wieder sehr genieße Zeit zu Hause zu verbringen!!!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich danke euch nochmals für eure schönen und erbauenden Worte. Während der gesamten Sendezeit und vor allem auch jetzt, nachdem wir ausgeschieden sind.  Ohne eure vielen Votings hätten wir es auch bestimmt nicht bis in die achte Sendung geschafft!!! Vielen Dank auch dafür…..das war echt KLASSE:)!!!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde euch bis zum Schluss auf dem Laufenden halten, was noch so los ist hinter den Kulissen der sechsten Staffel Dancing Stars!</p>
<p style="text-align: justify;">Bis bald, euer</p>
<p style="text-align: justify;">G</p>
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		<title>Verstärken</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 21:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle Heute ist es wieder mal so weit. Jetzt sind wir noch fünf Paare. Die Möglichkeit raus zu fallen ist nun ziemlich groß und dadurch steigt die Spannung im Team auch ganz schön an. Aber nicht nur das Rausfallen stresst. Zwei Tänze sind jetzt schon eine Herausforderung. Für mich bedeutet das jetzt mehr entspannen als sonst. Das klingt etwas widersprüchlich, aber der Stress ist – meiner Meinung nach &#8211;<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/2011/05/13/verstarken/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: small;">
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Hallo an alle <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </span></div>
<p style="text-align: justify;">Heute ist es wieder mal so weit. Jetzt sind wir noch fünf Paare. Die Möglichkeit raus zu fallen ist nun ziemlich groß und dadurch steigt die Spannung im Team auch ganz schön an. Aber nicht nur das Rausfallen stresst. Zwei Tänze sind jetzt schon eine Herausforderung. Für mich bedeutet das jetzt mehr entspannen als sonst. Das klingt etwas widersprüchlich, aber der Stress ist – meiner Meinung nach &#8211; nicht unbedingt schädlich, wenn wir darauf achten das wir den Spannungs-Zeiten mit Entspannungs-Zeiten begegnen. Dazu ist es nötig ein oder zwei Trainings schon mal etwas strenger anzugehen. Das erste kleine Erfolgserlebnis lässt nicht lange auf sich warten. Die Choreographie zum Beispiel sitzt dann schon so ungefähr. Zumindest so weit, dass wir wissen was wir zu tun haben. Die wichtigste Arbeit für mich kommt danach. Das „WAS&#8221; wir tanzen wird durch das „WIE&#8221; wir tanzen ergänzt. Nun ist Platz, Bewegungen auszustanzen &#8211; oder wie ich im letzten Brief bereits erwähnt habe &#8211; zu verstärken. Mit diesem Verstärken – um es noch mal zu beschreiben – meine ich, dass Bewegungen, Abläufe, Schritte und vieles mehr sichtbarer gemacht werden. Sichtbarer im Sinne von klar erkennbar. Na super, ein Wort beschreibt das nächste:)…..ich versuche es anders. Stellt euch vor, die Aufgabe lautet einige Schritte nach vorne zu gehen und dabei eine gefühlvolle, angespannte beinahe sehnsüchtige Stimmung entstehen zu lassen. Der Körper soll dabei nicht aufhören sich zu bewegen, und man darf bereits erahnen, dass da noch etwas kommt oder noch jemand da ist zu dem es mich regelrecht hinzieht. Das beschreibt in etwa unseren Anfang in der Rumba.</p>
<p style="text-align: justify;">So nun zum Verstärken. Erst schaue ich einmal was schon da ist. Was kommt von selbst und wie sieht das aus. Sind die Bewegungen ästhetisch und die technische Ausführung muss beim Tanzen ja auch noch berücksichtigt werden. Im Grunde entsteht damit eine natürliche und fließende Folge von Ereignissen. Wenn alles, ich sage jetzt mal einverleibt ist, dann machen wir uns ans Verstärken. Jede Bewegung wird dann so getanzt, dass man sie bis in die letzte Reihe sehen kann. Auch wenn man vor dem Fernseher ohne hin eine Großaufnahme sieht, ist es trotzdem nötig, jedes Detail bis in die letzte (Körper-)Faser zu tanzen. Speziell Gefühlsregungen kann man mit einem optischem Zoom nicht vergrößern oder verkleinern. Da ist es schon nötig Gesten und Bewegungen &#8211; die eventuelle Gefühlszustände ausdrücken sollen – von innen heraus entstehen zu lassen. Also nicht lachen und dadurch freundlich aussehen, sondern sich freundlich fühlen und dadurch lachen. Ihr denkt vielleicht, dass das jetzt schon zu weit geht, aber das denke ich nicht. So:)</p>
<p>Vergesst nicht, an welchen Punkt wir oben waren. Entspannen folgt auf Anspannen. Wenn ich jetzt mein Training so Aufbaue, dass unsere Körper entspannt und ich sage mal offen ist, dann ist es nicht schwer Gefühlsregungen zu erzeugen und diese auch bewusst auszudrücken. Man muss nicht Stress und Druck verbergen, sondern kann einfach der / die sein, der / die man gerade ist und der Zuschauer sieht einen echten Menschen, der (natürlich so gut es in Anbetracht der stressigen Auftrittssituation möglich ist) das ausdrückt, was gerade in einem vorgeht. Das umzusetzen ist echt schwer und ich selbst arbeite ständig daran. Aber das interessante bei dieser Arbeit ist nicht die erfolgreiche Bestätigung, die ich dann eventuell bei einem Auftritt bekomme. Nein, es ist das Arbeiten &#8211; an mir und an dem Menschen den ich gerade betreue – selbst. Das was ich da schreibe gehört mit unter zu meinen Grundeinstellungen und Überzeugungen. Ich arbeite – wenn ich mit Menschen zu tun habe &#8211; meistens in diese Richtung. Und ein Auftritt vor großem Publikum ist nicht unbedingt der Anlass an sich zu arbeiten. Oft sind es ganz andere Motivationen die Menschen dazu bringt. Das eine Mal geht es um einen Auftritt, das andere Mal einfach darum eine bevorstehende Gesprächssituation z. B. in der Arbeit (mit dem Chef) zu lösen. Manchmal möchte jemand selbstbewusster werden und sein Vertrauen in sich stärken und dann will ein Mensch sich einfach gut fühlen. Was auch immer der Grund ist etwas zu tun, etwas zu verändern, es lohnt sich (und das schreibe ich immer wieder in meinen Briefen) solche Dinge zu beachten. Solche Dinge?? Ja eben zum Beispiel das Verstärken. Wenn es darum geht Bewegungen oder Gefühlsregungen zu verstärken, kommt man nicht drum herum, sich mit der ich nenne es jetzt mal „Quelle&#8221; auseinanderzusetzte. Woher kommen Bewegungen und Emotionen. Wie äußern sie sich. Welche Gefühle erlebe ich gerade und was möchte ich eigentlich. Wie zeigt mein Körper ob ich traurig, glücklich, angespannt oder zufrieden bin. Und so weiter. Natürlich kann ich nicht sofort, von Anfang an mit diesen Dingen arbeiten. Ein Körper ist ja auch nicht sofort dazu bereit alle möglichen Kunststücke und Übungen umzusetzten. Auch im Training mit Mirna – obwohl sie Sportlerin ist – war es auch nicht möglich sofort mit Hebefiguren oder Spagat, etc. zu beginnen. Sie, wir mussten vorerst Abläufe trainieren, damit sich der Körper langsam daran gewöhnen kann. Man könnte es sicherlich durchpressen, aber entspannt wäre dies sicher nicht. Ein wenig dehnen, Körperarbeit und der gleichen machen es rasch möglich, verschiedene Kunststücke zu zeigen.<br />
Wichtig dabei ist: Hineinschauen. In meiner Tätigkeit ziele ich von Beginn an in diese Richtung ab, auch wenn ich wie gesagt nicht sofort mit allen möglichen Übungen beginnen kann. Es hat für mich eine rückwirkende Doppelwirkung. Wie klingt denn das nun wieder:). Ich meine damit, dass diese Art an sich zu Arbeiten aus einer einfachen Tätigkeit wie zum Beispiel das Körpertraining, eine kleine Lebensphilosophie macht die damit mehr erreichen kann (tiefer gehen kann) als einen ästhetischen, beweglichen Körper. Rückwirkend kommt es aber eben erst durch diese Art von „Selbst-Training&#8221; zu richtig tollen Ergebnissen. Zu gerade solchen Ergebnissen, die man selbst spürt und die nicht mehr zu übersehen (überfühlen:)) sind.</p>
<p>So, jetzt ist es raus. Nun muss ich aber los. Also, wir sehen uns vielleicht später im TV. Ich werde euch kurz zuwinken, dass ihr auch wisst, dass ich es bin <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Einen lieben Gruß. Aja…… Voten ist jetzt echt das non plus Ultra:):)!! Danke.</p>
<p style="text-align: justify;">G</p>
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