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	<description>Tänzer - Choreograf - Pädagoge - Trainer</description>
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		<title>Lebenszeichen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 20:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich Grüße euch! Nun habt ihr aber lange warten müsse, bis ich endlich mal einen Bericht online stelle! Die Zeit beginnt zu rennen. Die Trainingstage verfliegen und es wird jetzt meistens abends oder sogar nachts bis ich aus dem ORF raus komme. Sobald die Gruppentänze dazu kommen wird’s echt stressig. Mindestens zwei zusätzliche Proben pro Woche. Dabei treffen wir uns aber alle gemeinsam und das ist echt eine coole Sache.<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/lebenszeichen/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1731" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/lebenszeichen/attachment/tw-cha-cha-web/" rel="attachment wp-att-1731"><img class="size-thumbnail wp-image-1731" title="TW cha cha web" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/TW-cha-cha-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Dolly Buster und Gerhrad Egger</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ich Grüße euch!<br />
Nun habt ihr aber lange warten müsse, bis ich endlich mal einen Bericht online stelle! Die Zeit beginnt zu rennen. Die Trainingstage verfliegen und es wird jetzt meistens abends oder sogar nachts bis ich aus dem ORF raus komme. Sobald die Gruppentänze dazu kommen wird’s echt stressig. Mindestens zwei zusätzliche Proben pro Woche. Dabei treffen wir uns aber alle gemeinsam und das ist echt eine coole Sache. In diesen zwei Wochen wachsen wir richtig zusammen. Alle ziehen an einem Strang. Die Kleinen Schauspielszenen zu Beginn der Gruppenchoreos machen dabei besonders viel Spaß. Jeder/Jede schlüpft dabei in eine Rolle und wir schaukeln uns dabei gegenseitig hoch. Echt super, kann ich nur sagen.<br />
Das Zusammenarbeiten mit Nora macht jetzt auch richtig Spaß. Wir sind nun an dem Punkt, wo wir fast reibungslos als Team funktionieren. Beide haben wir uns aneinander angepasst (ich denke zwar, dass ich mich mehr angepasst habe als Nora, aber das gleiche wird sich wahrscheinlich Nora umgekehrt denken:)) und zusammen erarbeiten wir Woche für Woche unsere Shows. Nora beginnt immer mehr Wünsche zu äußern (hauptsächlich wünscht sie sich Hebefiguren) und ich versuche dann diese mit meiner Vorstellung von Tanz und Performance zu vereinen. Der Spaßfaktor ist dabei einer der wichtigsten Faktoren. Wenn Nora Spaß beim Arbeiten hat und ihr die Dinge – die wir dabei einstudieren – gefallen, dann geht gleich viel mehr (was ja im Grunde bei den meisten Menschen so ist). Dazu kommt, dass ich allmählich sowohl die Trainingsintensität, als auch die Trainingsdauer erhöhe und somit können wir immer kniffligere Choreographien erarbeiten. Ich Teile mittlerweile unsere Show so auf, dass ich grundlegende Elemente der verschiedenen Tänze ganz einfach Nora abverlange.  Dabei baue ich immer wieder Showelemente dazwischen ein (diese dienen uns auch praktischerweise als Übergänge zwischen den einzelnen Choreographie-Teilen) und achte dabei darauf, dass es Elemente sind die Nora liegen, Spaß machen und gut aussehen lassen. Am Ende gibt’s dann noch eine große Show. Damit meine ich eine Hebung mit einer kleinen Vorgeschichte wie z. B. ein Zusammenlaufen, Herumwirbeln, Drehen, oder was es halt sonst noch so gibt. Mir ist immer wichtig, dass es eine fließende Geschichte wird. Durch die Anforderungen der einzelnen Phasen unserer Performance stelle ich auch ganz unterschiedliche Herausforderungen an Nora. Dabei kommt mein Trainerherz auch zum höher schlagen, denn dabei fordere ich sie ohne dass ihr das so richtig bewusst ist. Dieses unbewusste Lernen ist letztlich auch ein zweites Ergebnis (oder für mich manchmal das eigentliche Ergebnis). Ich meine das so: eine Show einzustudieren, die dann am Freitagabend funktioniert und dem Publikum Spaß macht, ist doch schon mal ein super Ergebnis. Das durch die Anforderungen auch noch Körper und Geist  (und Seele) auf Vordermann/Vorderfrau gebracht wird ist doch so richtig Klasse. Ich trainiere mit Nora nicht grundlegende Tanzelemente ein  und verfeinere diese bis daraus eine Choreographie entsteht. Zu langweilig für Nora!:) Wir erstellen eine interessante und schafbare Schrittfolge mit Hebungen usw. und beginnen dann diese so auszuarbeiten, dass die dazu nötigen körperlichen Aspekte trainiert werden. Durch den Umgang mit dem Körper und dem Gegenüber (Tanzpartner_in) kommt es auch zu viel mehr als nur rein körperlichem Training, was aus dem Tanztraining ein regelrechtes Rundherum-Training macht!  Mir fällt dabei auch auf, dass mittlerweile die von mir vorgeschlagenen Schritte und Figuren auf Anhieb funktionieren. Ich meine damit, dass wir am Samstag (nach der Sendung) im sozusagen ersten Training der neuen Woche immer Tanzelemente ausprobieren die ganz gut passen könnten. Jetzt sind wir soweit, dass ich Elemente vorschlage und Nora sie sofort (mehr oder weniger) drauf hat. Für mich ist ganz klar, dass Nora einfach von Woche zu Woche aufnahmefähiger und tanzerfahrener wird und schneller lernt bzw. umsetzt. Außerdem glaube ich auch, dass ich (womöglich ganz unbewusst) den Körper von Nora und ihre Bewegungsabläufe schon so gut kenne, dass ich  ganz automatisch Elemente verwende die „perfekt“ passen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr seht, lernen auf beiden Seiten!!! Was mich zu einer weiteren Beobachtung bringt! Heute gibt’s viel zum Lesen:)! Wem es zu viel wird sende ich an dieser Stelle einen Gruß.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Trainingszeit mit Nora ist es auch oft zu Situationen gekommen, dass Menschen (Fotografen, Pressemenschen, etc.) die unser Training beobachtet hatten, die Frage an mich gestellt haben, wie ich denn das nur aushalten kann. Das waren meistens Situationen in denen Nora wirklich mal gar nichts verstanden hat und zudem vielleicht auch noch ein bisschen unwillig, oder antriebslos war. Sie muss dabei dann wohl sehr zickig oder anstrengend gewirkt haben, das wirkt dann auch so, als wenn sie das alles absichtlich machen würde. Ich daneben, als geduldiger und engagierter Trainer, bekomme wohl solch eine Frage dann als „Geschenk“ überreicht, welches ich auspacken und mir umhengen könnte. So nach dem Motto du Armer. Ja, ich gebe zu das so etwas sehr verlockend ist. Ich, der Arme, der Angestrengte der Missverstandenen. Aber nein. So sehe ich das nicht. Gar nicht!! Denn eines ist mir bewusst und durch die Arbeit mit Nora wieder erneut sehr bewusst geworden: die leichteste Reaktion auf eine schwierige Situation ist wohl die Aussage: „…den/die mag ich nicht!“ oder „…die/der ist blöd!“ oder sonst etwas. Ich allerdings sehe solche Situationen als Chance &#8211; als Übungs-Chance. Ich kann dabei üben anzunehmen. Was meine ich damit: wenn ein Mensch so ist wie er ist und ich damit nicht wirklich umgehen kann, ist es wahrscheinlich, dass ich darauf mit Ablehnung reagiere. Meiner Meinung nach eine einfache Form diesbezüglich ist das aus dem Weg gehen, oder das Meiden der jeweiligen Person. Andere Formen könnten schimpfen, streiten, sich aufregen, oder sonst etwas sein. Im Grunde eine akzeptable Bewältigungsstrategie. Im Fall Dancing Stars sind aber zwei Menschen (ob sie sich leiden können oder nicht) regelrecht aneinander gekettet:)! Meiden geht da grad nicht und schimpfen, streiten, oder sonst was führt zu nicht viel. Und da kommt jetzt meine Übungschance! Nun kann ich üben, dass ich einen Menschen &#8211; der sich nicht so verhält wie ich mir das gerade vorstelle, oder wünsche &#8211; ganz einfach akzeptiere. Ich schreibe das ein wenig provokant, da ich im Laufe der Dancing Stars Zeit viel über das Thema Person und Verhalten nachgedacht und gelernt habe. Wenn sich jemand nicht so benimmt, wie man selbst das gerne hätte, führt das oft zu Problemen. Mir fällt dabei ein Satz ein, den einmal ein Therapeut zu mir gesagt hat, bei dem ich zur Supervision ging: „Schau Gerhard, wenn sich die Jugendlichen blöd benehmen und du das als verletzend empfindest, oder sie sogar richtig verachtest dafür, dann mach dir bewusst, dass du nicht die Person die vor dir steht verachtest, sondern lediglich das Verhalten dieser Person!“  So ungefähr hat er das damals gesagt. Ich arbeite oft mit Jugendlichen und da kommen Aussagen die unter der Gürtellinie sind, oder (nach unseren Maßstäben) „blöde“ Aktionen öfters vor. Mein Supervisor hatte mir damals den Tipp gegeben, die Person von dem jeweiligen Verhalten getrennt zu betrachten. Es könnte sich dann eine Situation ergeben in der mir bewusst wird, dass ich die Person an sich gut leiden kann. Das was mich allerdings an dieser Person stört ist lediglich das jeweilige Verhalten. Ihr denkt euch jetzt vielleicht: alles Psychozeugs, was soll das jetzt? Aber überlegt mal wie oft wir in unserem Leben in Situationen sind, wo genau so etwas vorkommt. Wir mögen jemanden nicht, kommen aber aus irgendeinem Grund nicht aus und „müssen“ mit dieser Person Zeit verbringen (manchmal ist es ja sogar so paradox, dass man genau mit solch einer Person Zeit verbringen möchte). Dann kann diese Überlegung wirklich hilfreich sein. Wenn ich oben schreibe, dass ich in der Dancing Stars Zeit viel darüber nachgedacht habe, dann meine ich, dass mir die Bedeutung dieser Person/Verhalten Sache richtig bewusst geworden ist. Vielleicht denkt ihr euch jetzt: aber das Verhalten geht ja immer von der jeweiligen Person aus und somit gehört das unweigerlich zusammen! Das mag schon sein, aber wenn ich nun reflektiert damit umgehen möchte, dann hilft mir die Vorstellung einer Trennung von Verhalten und Person. Denn das Verhalten ist in gewisser Weise auch immer meiner Interpretation untergeordnet was bedeutet, dass ein Verhalten für mich richtig oder falsch bzw. angenehm oder unangenehm sein kann. Möchte ich jetzt an einer unangenehmen Situation etwas ändern (also diese nicht meiden oder als unlösbar bewerten) dann fällt es mir &#8211; mit so einer Überlegung im Hinterkopf &#8211; einfach leichter bei mir zu bleiben. Zu erkennen, dass das als unangenehm erlebte Benehmen anderer, oft von meinen eigenen Vorstellungen und Gedanken abhängig ist. Zu Ende gedacht ergibt sich für mich dann eine Situation in welcher ich mich selbst Fragen muss: wie möchte ich eigentlich, dass sich mein Gegenüber verhält? Geschieht diese Überlegung, bin ich plötzlich ganz bei mir. Ich beschäftige mich nicht mehr mit dem Fehlverhalten der anderen, sondern bleibe bei mir und denke darüber nach was ich „eigentlich“ möchte. Und ich komme nochmals zum Übungseffekt zurück: im Normalleben komme ich immer wieder in solche Situationen, aber meide sie grundsätzlich zu Gunsten dessen, mein Zeit mit angenehmen Situationen zu füllen. Treffe ich dann mal auf unangenehme Situationen, sind diese meistens nicht lange genug um zu üben. Die Zeit bei Dancing Stars bietet mir da  genug Übungsraum. Ich möchte nicht sagen, dass ich da ständig mit unangenehmen Situationen oder Menschen konfrontiert bin, aber in der langen Zusammenarbeit mit einem Menschen (noch dazu so nahe) kommt es schon zu sehr vielen unterschiedlichen Verhaltenssituationen. Mit Nora gab es schon &#8211; öfters als in anderen Situationen &#8211; unangenehme Momente. Manchmal war ich sogar regelrecht ratlos. Aber mit Hilfe dieser Überlegung und der langen Zeit die wir dort gemeinsam verbringen, konnte ich diese Situationen tatsächlich (für mich) ändern. Lest noch mal nach (ich hab´s gerade getan:)) einer der ersten Sätze war: Das Zusammenarbeiten mit Nora macht jetzt auch richtig Spaß. Und so ist es auch. Heute, oder vorgestern (wann auch immer) gab es Situationen die nicht super angenehm waren, aber ich habe gelernt, das Verhalten zu akzeptieren und dabei nicht die netten Seiten zu übersehen. Wenn ihr das Foto oben noch mal genau anschaut und auf das Lächeln von Nora achtet, dann könnt ihr euch vielleicht vorstellen wie einfach es ist über unangenehme Situationen hinweg zu sehen und Freude mit einem Menschen und an der Arbeit mit ihm/ihr zu haben! Dieses Nachdenken über Verhalten und solche Themen hat mir zum Beispiel folgendes gezeigt: den ganzen Tag bekommt Nora von mir zu hören was sie zu tun hat. Beine gerade, Kopf hoch, nicht so schnell, mach doch mal weiter, bleib stehen jetzt nicht, dreh dich um und jetzt spring hoch. Wenn ich das lese nervt es mich selbst schon. Ihr sagt vielleicht ist ja klar, du bist ja der Tanztrainer. Ja das stimmt, aber trotzdem nerven solche Ansagen auf Dauer. Egal wie einfühlsam und sorgfältig ich meine Worte wähle, am Ende sind es eine Reihe von Forderungen die ich einem anderen Menschen abverlange. Das es da zu einem dementsprechenden Verhalten kommen kann (das eben nervt; nicht einfach zum Handhaben ist; manchmal faul oder träge wirkt; etc.) ist doch mehr als verständlich. In der Zusammenarbeit mit Nora hätte wahrscheinlich jeder Versuch die Sache einfach durchzuziehen &#8211; ohne Rücksicht auf Verluste und lediglich mit dem Focus auf die Freitagabendshow – zum Scheitern geführt. Die Betrachtungsweise, welche unsere beiden Wahrnehmungen und unsere gemeinsamen Lernerfolge miteingeschlossen hat, war dabei sicherlich hilfreich!<br />
Ich probiere Mal eine Zusammenfassung zu schreiben: Die Arbeit in diesem Jahr bei Dancing Stars war und ist nicht immer einfach für mich, aber macht mir irrsinnigen Spaß. Nicht zuletzt dadurch, weil mir (mehr als sonst) bewusst geworden ist, dass die Arbeit mit Menschen nicht immer perfekt und angenehm sein muss um Spaß zu machen.  Die Bewertung des Verhaltens der Anderen ist sehr oft von den eigenen Vorstellungen und Wünschen abhängig. Das zu wissen fällt jemandem, der Erziehungswissenschaft studiert hat vielleicht nicht schwer (warum habe ich wohl jahrelang  die Uni besucht), aber es zu erfahren, es zu be- „greifen“ ist echt ein Erlebnis. Das tolle dran ist, dass es ja jetzt bereits ein Ergebnis gibt. Nora und ich haben uns &#8211; bis jetzt schon mal &#8211; in die siebte von zehn Sendungen vorgetanzt und vielleicht geht’s ja noch ein paar Runden weiter?! Und das wäre mit einer verkrampften und eingefahrenen Einstellung sicherlich nicht möglich gewesen. Ich denke das, weil ich glaube, dass ihr uns ansonsten niemals Woche für Woche weiter gevotet hättet. Ja wahrscheinlich hättet ihr außer Streitsituationen und Resignation nicht viel zu sehen bekommen und das wäre vermutlich nicht gut gegangen. Was zwischen den Zeilen auch noch heißen soll: Danke für eure riesen Unterstützung!!! Dank euch habe ich (bis jetzt) so viel Zeit zum Üben bekommen <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> :)!!<br />
Einen Gruß<br />
G</p>
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		<title>Eine Woche zwei Sendungen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Nora und Gerhard beim Training Hallo an alle! Diese Woche ist so vollgestopft mit Terminen und Trainings, dass ich bis jetzt nicht die Zeit gefunden habe einen anständigen Freitagabend Samba-Nachbericht zu verfassen. Diese Woche (Samstag) findet ja die Romy Gala statt, bei der Dolly Buster und Gerhard Egger eine Laudatio halten werden. Die Romy wird verliehen an Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger. Wir werden einen kleinen tänzerischen Showauftritt präsentieren und<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/eine-woche-zwei-sendungen/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp"></div>
<dl id="attachment_1696" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/eine-woche-zwei-sendungen/attachment/argentinotraining-web/" rel="attachment wp-att-1696"><img class="size-thumbnail wp-image-1696" title="argentinotraining web" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/argentinotraining-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Nora und Gerhard beim Training</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Hallo an alle!<br />
Diese Woche ist so vollgestopft mit Terminen und Trainings, dass ich bis jetzt nicht die Zeit gefunden habe einen anständigen Freitagabend Samba-Nachbericht zu verfassen. Diese Woche (Samstag) findet ja die Romy Gala statt, bei der <a href="http://kurier.at/romy/4493308-der-kurier-romy-liveticker-zum-nachlesen.php" target="_blank">Dolly Buster und Gerhard Egger</a> eine Laudatio halten werden. Die Romy wird verliehen an <strong>Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger</strong>.<br />
Wir werden einen kleinen tänzerischen Showauftritt präsentieren und anschließend die Rede für die Kategorie: Show; beste/bester Moderatorin/Moderator halten. Gewinner in dieser Das bedeutet für uns, dass wir in dieser Woche Vorbereitungen für zwei Sendungen vornehmen müssen und das &#8211; in Anbetracht dessen, dass wir auch noch zwei Tänzen zum Lernen hatten -  machte diese Woche zur stressigsten bis jetzt. Aber: ich habe mir alle Eindrücke und Gedanken bezüglich unseres Sambatrainings und der Sendung von letzter Woche gut eingeprägt und werde euch baldigst davon erzählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute Tanzen wir einen Quickstep und als Gruppentanz einen argentinischen Tango. Das Training läuft immer besser und ich denke unser Quickstep könnte euch gefallen!<br />
Ich grüße euch aus Wien und: wir werden alles geben:)!!<br />
G</p>
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		</item>
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		<title>Osterpause</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 23:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
		<category><![CDATA[außer Konkurrenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Fortkommen]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Wie ihr euch denken könnt, haben wir die Osterpause sehr genossen. Es macht zwar echt Spaß an unserem Tanzprogramm zu arbeiten und die Herausforderung neue Tänze einzustudieren entwickelt sich schön langsam zu einem echten Kampfgeist. Dennoch war es jetzt mal ganz angenehm ein paar Tage nach Hause zu fahren. Die Pause begann für uns gleich nach der Sendung und am darauffolgenden Mittwoch ging es wieder auf nach<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/osterpause/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1657" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/osterpause/attachment/slowfox2-web/" rel="attachment wp-att-1657"><img class="size-thumbnail wp-image-1657" title="slow fox training" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/slowfox2-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Dolly Buster und Gerhard Egger</p></div>
<p style="text-align: justify;">Hallo an alle!<br />
Wie ihr euch denken könnt, haben wir die Osterpause sehr genossen. Es macht zwar echt Spaß an unserem Tanzprogramm zu arbeiten und die Herausforderung neue Tänze einzustudieren entwickelt sich schön langsam zu einem echten Kampfgeist. Dennoch war es jetzt mal ganz angenehm ein paar Tage nach Hause zu fahren. Die Pause begann für uns gleich nach der Sendung und am darauffolgenden Mittwoch ging es wieder auf nach Wien und zum Training. Nun trainieren wir an einer Sambachoreographie für die wir ein bisschen mehr als eine Woche Zeit haben. Nach dieser Woche wird alles ein wenig stressiger. Keine wirklichen Pausen mehr und jede Woche zwei Tänze zum Vorbereiten. Wenn wir diese Phase bei Dancing Stars erreichen sollten, werden wir  uns die Zei und die Kraftreserven gut einteilen müssen! Zugleich freue ich mich aber auch schon darauf, denn das ist schon eine echte Herausforderung zwei Tänze zu trainieren und trotzdem locker zu bleiben. Ich meine damit, dass diese Zeit eine ideale Trainingsphase darstellt, bei der ich üben kann die Nerven zu bewahren und ruhig zu bleiben. Darauf zu vertrauen, dass alles klappen wird und auch wenn am Donnerstagabend noch nicht alles passt besteht die Chance, dass am Freitag in der Sendung alles gut geht. Spannend kann ich da nur sagen.<br />
Das Sambatraining macht uns wieder richtigen Spaß. Wir sind zwar beide noch etwas angeschlagen und scheinen nur langsam wieder richtig gesund zu werden (Grippe, oder so etwas), aber das hindert uns nicht daran alles zu geben. Nora mag die Lateintänze – wie bereits in anderen Einträgen erwähnt – einfach viel lieber. Es macht ihr dabei nichts aus, dass ich bei diesen „offeneren“ Tänzen weniger Chancen habe Bewegungsabläufe durch eine enge Paarhaltung (wie es bei den Standarttänzen nun mal ist) zu unterstützen und sie mehr gefordert ist, damit Bewegungsabläufe auch tänzerisch aussehen. Sie mag das Tempo, und die Spezialeffekte. Damit meine ich Hebefiguren bei denen ich sie in irgendeiner Weise durch die Luft wirble. In der Samba haben wir wieder solch eine Figur eingebaut. Es handelt sich dabei um eine echt riskante „Flugfigur“  bei der ich Nora an einem Bein und einem Arm festhalte und herumwirble <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .  Nora ist voll dabei und scheut es nicht mal eine blaues Knie oder eine Schürfwunde davonzutragen. Wenn sie weiß, dass es eine oder zwei Hebefiguren geben wird, ist sie auch richtig motiviert bei der Sache. Ich fordere zu Beginn der Trainingswoche immer Basics und Grundfiguren zu üben bzw. auszuprobieren und wenn sich daraus eine Choreographie entwickelt hat, dann können wir mit dem Training von Hebefiguren beginnen. Mit dem Herausentwickeln einer Choreo meine ich folgendes: im Training mit Nora gehe ich nicht mit einer bereits im Vorfeld vorbereiteten Choreographie an die Sache heran. Das würde – meiner Meinung nach – nur schlecht bis gar nicht funktionieren. Ich probiere im ersten Training (der aktuellen Trainingswoche) alle möglichen Schritte, Figuren und Bewegungsabläufe mit ihr aus und beobachte was passiert. Ich kenne Noras Bewegungsmöglichkeiten mittlerweile schon besser und kann im  Vorfeld zwar schon einige Ideen zum aktuellen Tanz entwickeln, aber die Hauptchoreographiearbeit passiert im Training selbst. Im aktuellen Fall der Sambachoreographie war es zum Beispiel so, dass nur wenige bis keine Grundschritte bzw. Grundfiguren dieses Tanzes wirklich gut funktionierten, hingegen Drehungen und andere (für meine Begriffe schwerere) Figuren ganz akzeptable Ergebnisse lieferten. Wir probieren immer mehr aus und streben auch schon komplexere Choreographien an. Ich erinnere mich noch an unseren ersten Tanz, dem langsamen Walzer, bei dem wir nicht weit über den Grundschritt hinaus kamen. Im Gegensatz dazu machen wir jetzt schon echt „viel“!</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Teilnahme &#8211; in Bezug auf unsere tänzerische Leistung – sehe ich im Moment irgendwie außer Konkurrenz. Ich meine damit, dass ich nicht unbedingt anstrebe eine höhere Jurywertung zu bekommen als die anderen Paare.  In unserem Fall sind wir unsere eigenen Gegner:). Ich sehe Fortschritte somit nicht im Zusammenhang mit besseren Bewertungen (von der Jury), sondern hauptsächlich in Bezug auf unsere ganz individuelles Fortkommen. Sicher habe ich manchmal das Gefühl das Nora irgendwie nicht viel lernt und wir uns immer nur von einer Choreographie zur nächsten hanteln, aber immer öfters wird mir bewusst, dass das nicht ganz richtig ist. Wir machen echte Fortschritte. Es ist noch nicht so weit, dass ich rein tänzerisch große Verbesserungen  erkenne, aber wir können jetzt schon drei bis vier Stunden trainieren. Unsere Choreographien bestehen jetzt aus einer ganzen Reihe von Bewegungsabläufen und Stationen im Raum und das Tanzinteresse von Nora wird auch viel größer. Dass es euch auch gefällt sehen wir ja immer freitags, wenn wir weiterkommen (dank eurer Anrufe…daaaaanke:)) und das ist ja ohnehin eine der wichtigsten Tatsachen!<br />
Wenn wir unsere tänzerischen Grundlagen weiterhin so ausbauen, dann werden wir auch Jurytechnisch höhere Wertungen erzielen und mit dem ein oder anderen Tanzschritt für Überraschungen sorgen… ihr werdet sehen:)!!<br />
Einen Gruß und bis bald….<br />
G</p>
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		<title>Mein Konzept ist: kein Konzept</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 21:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich Grüße Euch! Es hat wieder ein wenig gedauert, aber wie ihr euch vorstellen könnt, geht es jetzt erst richtig ab. Die letzte Trainingswoche war ziemlich aufwendig. Wir haben für unseren Jive viel trainiert, bis alles im Kasten war. Erst die Story, dann die ganzen Schritte und Choreographieabschnitte und schließlich die Hebefiguren. Resümee: alles ging gut:)!! Anhand eurer Rückmeldungen bekam ich (bekamen wir) natürlich die aussagekräftigste Kritik überhaupt, was uns<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/mein-konzept-ist-kein-konzept/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/mein-konzept-ist-kein-konzept/attachment/nora_geri_pilot_web/" rel="attachment wp-att-1644"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1644" title="Dolly Buster/ Gerhard Egger" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/Nora_Geri_Pilot_web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich Grüße Euch!<br />
Es hat wieder ein wenig gedauert, aber wie ihr euch vorstellen könnt, geht es jetzt erst richtig ab. Die letzte Trainingswoche war ziemlich aufwendig. Wir haben für unseren Jive viel trainiert, bis alles im Kasten war. Erst die Story, dann die ganzen Schritte und Choreographieabschnitte und schließlich die Hebefiguren. Resümee: alles ging gut:)!! Anhand eurer Rückmeldungen bekam ich (bekamen wir) natürlich die aussagekräftigste Kritik überhaupt, was uns das Lächeln und Glücklich sein nicht mehr schwer machte! Danke euch allen!! Erneut ist es mir ein Anliegen zu erwähnen wie wertvoll mir eure Nachrichten sind und wie motivierend diese auf mich wirken!! Auch wenn ich nicht viele davon wirklich persönlich beantworten kann, sind sie alle am Glücksmoment meiner „After-Show-Situation“ beteiligt!!</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich euch schon öfters erzählt habe ist das mit den Glückshormonen bei Dancing Stars so eine Sache. Ab dem Zeitpunkt nach der Sendung, an dem feststeht, wer weiter ist und wer nicht gibt’s für die Weitergekommenen erst mal eine anständige Portion Freude:)!! Juhuu! Dann, ca. eine Stunde später, nachdem wir umgezogen und Makeup-befreit im Atrium die letzten Pressefragen beantworten und noch ein wenig plaudern, bekommen wir die „neue“ Musik für die folgende Woche. Für mich ist das meistens der Moment, wo alles von vorne beginnt. Im aktuellen Fall ist der Jive so gut wie vergessen, auch die Freude übers Weiterkommen rückt allmählich in den Hintergrund, denn, meine Choreographenräder beginnen sich nun zu drehen und mein Hirngetriebe fährt langsam wieder hoch. Wie ist der Titel, was für eine Geschichte passt dazu, wie ist das Tempo, wo sind die musikalische Highlights und so weiter. Alles Fragen, die ich noch in derselben Nacht versuche zu verarbeiten. Am Samstagmorgen ist es dann soweit: die vergangene Woche ist Geschichte! Alle Aufmerksamkeit gilt dann der neuen Trainingswoche. Wenn ich mir das jetzt mal kurz durchlese, wird mir wieder klar wie Höhen- und Tiefenbestickt die einzelnen Wochen im ORF überhaupt sind. Das ist Showgeschäft:)!</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Frage bezüglich unserer Jive-Show tauchte &#8211; bezüglich der Wahl unserer Flughafen- bzw. Pilotengeschichte &#8211; auf. Ob wir eine Anspielung auf Niki Laudas Kritik  an Noras Teilnahme bei Dancing Stars machen wollten. Wie soll ich das beantworten?? Mich hat die Kritik von Herrn Lauder lediglich dazu inspiriert, das Thema zur Sache zu machen. Ich mache das generell gerne, wenn ich merke, dass etwas ansteht. Ich spreche einfach darüber. Für unsere Show war es einerseits ein netter Werbegag und andererseits ein Zur-Sache-machen. Kein frecher Hintergedanke oder gar eine Kampfstrategie. Ich wollte die gegenwärtige Situation einfach nützen etwas Witziges zu präsentieren. Wo wir gerade beim Jive sind. Nach unserer intensiven Jive-Zeit wäre mal Urlaub angesagt gewesen. Die Luft ist raus und das Training am Samstagvormittag war – wie soll ich sagen – Spaß frei:)! Das zieht sich jetzt schon die ganze Woche so hin und macht das Arbeiten echt zur Herausforderung. Warum ist das so, war eine Frage im Interview. Ich denke es ist eine Mischung aus vielen Kleinigkeiten. Wie gesagt jetzt, nach beinahe zwei Monaten Training und nach der dritten Sendung kommt vielleicht so ein „ich brauch mal Urlaub Gefühl“ an die Oberfläche. Dazu kommt, dass Nora nicht besonders ein Fan vom Slow Fox ist und die Schritte nur allmählich reinflutschen. Dieser Tanz ist so langweilig, sagt sie immer wieder. Wenig Platz für Showelemente, keine großen Highlights …. ganz einfach Tanzen:)! Ein bisschen angeschlagen (krankheitsbedingt) sind  wir auch beide und überhaupt!! Umso mehr freut es mich aber, wie Nora am Ball bleibt. Dieser Tanz gefällt ihr einfach nicht. Er ist schwierig und irgendwie so zäh. Wie auch die Grundschritte, zieht sich alles in die Länge und ich schaffe es nur sehr langsam, Tanzelemente zu finden die Nora so richtig begeistern. Dennoch geht aber etwas weiter. Sie, wir kämpfen Sprichwörtlich weiter, um Freitagabend mit einer Show zu begeistern. Irgendwie finde ich es auch ganz nett, dass Nora mittlerweile fast schon darauf besteht, eine Story im Rahmen unseres Tanzes zu erzählen. Sie geht dabei voll auf. Und wenn wir &#8211; so wie diese Woche – erst mal an Grundschritten und Technik feilen dann ist sie wie ein kleines Mädchen. Sie mag dann nicht unbedingt, muss ständig aufs Klo und so weiter. Das ist jetzt bildlich gesprochen und nicht böse gemeint (falls Nora das auch lesen sollte:))! Heute entstand aus allen Teilen – die wir bis dahin hatten &#8211; eine komplette Choreographie und zusätzlich wurde eine kleine Geschichte rund um den Tanz geboren. Schwups, kam das Lächeln zurück. Einmal machen wir es noch und noch einmal und noch einmal…. so schnell geht es und wir sind wieder voll belebt!! Morgen wird alles gefestigt und feingeschliffen. Am Donnerstag sind dann die ersten Studioproben (im originalen Ballroom) und am Freitag gibt’s intern noch eine Generalprobe, kurz vor der Show. Diese Proben im Studio sind echt wichtig. Dabei verliert man diese extreme Nervosität. Das ist nicht diese gesunde Aufregung, die einen Auftritt belebt, sondern es ist dieser zittrige unangenehme Zustand der für Fehler und Missgeschicke sorgt. Ich lasse bei solchen Proben immer ein Stückchen „Energie“ zurück auf der Fläche. Das klingt komisch, aber es erleichtert mir das Ankommen beim Liveauftritt! Ich mache mir bewusst, dass ich im Raum bin. Das ich da bin. Und wenn ich die Fläche nach der Probe verlasse, bleibt ein Teil (wie eine Hülle von mir) zurück in welchen ich dann beim Auftritt einfach hineinschlüpfe. Irgendwie bin ich dann schneller DA. Das ist so ähnlich wie bei Workshops von mir, wo ich den TeilnehmerInnen oft bewusst mache, dass es echt etwas bringt, wenn man sich die Zeit zum Landen nimmt. Ankommen! Da sein, wo man gerade ist. In Situationen in denen sich Nervosität bemerkbar macht (zum Beispiel bei Vorträgen, oder Reden, etc.) kann das bewusste Landen am Boden, also das spüren des Gewichts auf beiden Fußsohlen eine echte Hilfe sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt gibt’s noch eine Erklärung zur Überschrift: Mein Konzept ist kein Konzept.<br />
Mit einem Menschen zusammen zu arbeiten und das noch so eng und für einen längeren, intensiven Zeitraum ist immer eine echte Herausforderung für mich. Das hat mir mein Satz in der letzten Sendung wieder vor Augen geführt: „Mein Konzept ist, kein Konzept!“ Klar habe ich ein Konzept! Dieses dreht sich allerdings ganz generell um Grundeinstellungen. Ich kann euch jetzt nicht aufzählen welche einzelnen Schritte, am besten noch der Reihe nach, zu erfüllen sind, um zu einem (hier tänzerischen) Ergebnis zu kommen. Und das meinte ich auch mit diesem Satz. Kein Konzept, aber eine Grundeinstellung. Diese Grundeinstellung bezieht sich viel mehr auf meine generelle Lebensphilosophie. Ich mache mir darüber Gedanken, warum Dinge so sind, wie sie sind. Ich höre hin und schaue zu was so geschieht und versuche dabei zu beobachten, in welchem Zusammenhang die Ereignisse stehen. Natürlich habe ich auch viele Lehrer und Trainer an meiner Seite, die mich immer wieder inspirieren und auch dazu verführen die Dinge einmal anders zu betrachten. Aber: ich mache mir auch immer wieder bewusst, dass einer der besten LehrerInnen oft jene Situationen sind, in denen man sich gerade befindet und in denen man eigentlich einen/eine LehrerIn benötigen würde.<br />
Im Fall Dancing Stars Kapitel Buster/Egger wird mir das auch immer wieder bewusst. Hier könnte ich mit dem Konzept, welches ich bei Mirna Jukic in der letzten Staffel Dancing Stars angewandt habe, nichts oder nur wenig erreichen. Klar rutsche ich auch immer wieder in Situationen hinein, in denen ich stur glaube, dass etwas in der Arbeit mit  Nora funktionieren muss, nur weil es schon mal bei einem anderen Menschen funktioniert hat. Aber genau hier greift die Erkenntnis von „keinem Konzept“! Grundwerte wie Vertrauen, Respekt oder (vorerst passive) Aufmerksamkeit sind – meiner Meinung nach – absolut notwendig. Strategien und Konzepte über einen bestimmten Ab- oder Verlauf von Trainingsstunden sind dagegen völlig sinnlos oder zumindest nicht immer brauchbar (zumindest in meinen Trainings mit Menschen). Nora ist in diesem Zusammenhang nicht einfach für mich. Im Grunde möchte ich damit sagen, dass die Arbeit mit Nora nicht bequem ist. Sie fordert mich bis ins Letzte. So weit, dass ich mir denken könnte: „Es gibt halt auch Menschen, mit denen es nicht klappt“! ABER: Dieses Fordern macht aus dieser Trainingssituation auch eine ganz besondere Situation! Würde ich mich auf ein vorgefertigtes Konzept berufen, noch dazu ein kluges, wertvolles Konzept, welches echte Erfolgschancen verspricht, dann könnte ich das in vielen Fällen anwenden! Ich wäre ein toller Trainer.  Im Fall Buster/Egger würde ich höchstwahrscheinlich nicht viel erreichen, was ja auch in Ordnung wäre. Genau an diesem Punkt aber, möchte ich euch wissen lassen, dass diese „Kein-Konzept-Sache“ etwas hat. Ich selbst würde von mir behaupten ein reflektierter Mensch zu sein, also jemand, der immer wieder darauf (zurück-)blickt was er getan hat und macht. Mir ist das sehr wichtig und trotzdem passiert es mir immer wieder, dass ich jemandem etwas überstülpen möchte. Ich verliere dabei nicht unbedingt meine Grundwerte (Achtung, Vertrauen, etc.) aber irgendwie führen meine Interaktionen – in so einem Fall &#8211; zu keinem befriedigenden Ergebnis. Warum ich euch das erzähle? Weil mir bewusst geworden ist, dass nicht alle Arbeiten unbedingt bequem sind, aber sehr wichtig für die eigene Entwicklung sein können. Diese Begriffe wie bequem und angenehm habe ich vor ca. einem Monat gehört. Roland Düringer hat im ORF Club 2 bezüglich seiner Wutbürgerrede an der Diskussionsrunde teilgenommen und erklärt, dass nicht alles was wir machen unbedingt bequem sei. Er sagte, dass das anpflanzen von Gemüse im eigenen Garten nicht so bequem ist, wie ein kurzer Einkauf in einem klimatisierten Supermarkt mit elektrischen Türen und einer Feinkosttheke. Ich habe es so verstanden, als wenn er sagen wollte das nicht alles  im Leben unbedingt bequem ist, aber auf Dauer (also auf das ganze Leben gesehen) trotzdem angenehmer sei und vor allem glücklicher mache als so manche schnelllebige und bequeme Alltagshandlung. Ob ich das richtig verstanden habe weiß ich nicht, aber eines hat es in mir ausgelöst: die Idee davon, den Begriff „bequem“ von dem Begriff „angenehm“ zu unterscheiden. Dadurch bin ich auch zu dem Schluss gekommen, dass eine Lebenssituation (zum Beispiel ein Tanztraining) nicht immer unbedingt bequem sein muss, damit es langfristig gesehen für mich ein angenehmes Erlebnis werden kann.<br />
Zusammengefasst: Die Zeit mit Nora bei Dancing Stars macht mir Spaß. Ich arbeite gerne mit ihr und bin froh, dass ich sie als Partnerin zugeteilt bekommen habe. Die Arbeit mit ihr ist nicht immer bequem! Manchmal kann ich ihre Denkweise nicht ergründen und auch ihre Reaktion auf unterschiedliche Situationen nicht immer nachvollziehen. Es kommt zu Diskussionen und Streits genauso wie zu angenehmen und witzigen Momenten in denen nur gelacht und geblödelt wird. Alles in allem aber ist es eine angenehme Erfahrung für mich. Die Erkenntnis dabei kein vorgefertigtes Konzept anzuwenden um Tanzerfolge zu erzielen, ist hierbei sicherlich eine förderliche Sache und zugleich bestärkt dies meine Grundeinstellung in Bezug auf die  Arbeit mit Menschen.<br />
Nun sende ich euch noch einen Gruß<br />
G</p>
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		<title>Tanzen verändert?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 00:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Der letzte Freitag war für uns ein ziemlich relaxter Tag. Ich möchte nicht sagen, dass wir nicht nervös waren, aber wenn die Möglichkeit auszuscheiden nicht besteht, dann ist es irgendwie entspannter. Dann kommt der reine Spaß am Tanzen zum Ausdruck! Yeah! An so einem Tag (im Grunde ist das bei mir immer so) habe ich aber sehr viel Zeit zum Beobachten und Nachdenken und da ist mir<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/tanzen-verandert/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/tanzen-verandert/attachment/nora-geri-jive-web/" rel="attachment wp-att-1614"><img title="Nora-Geri-Jivetraining" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/Nora-Geri-Jive-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hallo an alle!<br />
Der letzte Freitag war für uns ein ziemlich relaxter Tag. Ich möchte nicht sagen, dass wir nicht nervös waren, aber wenn die Möglichkeit auszuscheiden nicht besteht, dann ist es irgendwie entspannter. Dann kommt der reine Spaß am Tanzen zum Ausdruck! Yeah!</p>
<p style="text-align: justify;">An so einem Tag (im Grunde ist das bei mir immer so) habe ich aber sehr viel Zeit zum Beobachten und Nachdenken und da ist mir ein Gedanke gekommen, den ich euch erzählen möchte. Ich habe in meinem letzten Eintrag und auch in vielen anderen Statements immer wieder erwähnt, dass das Tanzen sehr verändernd auf einen Menschen wirken kann. Das denke ich auch weiterhin. Allerdings kommen mir noch (ergänzend) andere Gedanken in den Sinn, die jene – anscheinend durchs Tanzen bedingte -  magischen Veränderungen ergeben. Anders als in lebensalltäglichen Veränderungs-situationen bin ich bei Dancing Stars dazu verdonnert durchzuhalten, bis ich sozusagen „rausgewählt“ werde. Ich meine damit, dass es nicht möglich ist einfach aufzuhören, was ja sonst im Leben oft sehr leicht fällt. Härter noch: ich entscheide mich im Vorfeld dazu (durch meine Zusage und das Unterzeichnen des Vertrages) eine bestimmte Zeit lang (mindestens 6 Wochen und längstens 15 Wochen) an mir zu arbeiten. Dazu kommt, dass ich mich bereit erkläre in regelmäßigen Abständen das Erlernte zur Schau zu stellen und zudem dabei noch bewertet zu werden. Ob jeder/jede sich das im Vorfeld genauso bewusst macht (und ich meine dabei die prominenten Tanzschüler¬Innen im selben Maße wie auch die Profi-TanzlehrerInnen) weiß ich natürlich nicht. Das bezweifle ich auch. Aber es bleibt wie es ist:  eine intensive Zeit, in der ich mich ob bewusst, oder unbewusst mit mir selbst und anderen Menschen beschäftige. Warum schreibe ich diese Situation so ausführlich nieder? Das will ich euch sagen! Denn mir fallen genügend Situationen ein in denen ich mich auf eine intensive Reise der Veränderung begeben habe, aber oft nicht wirklich dran geblieben bin. Geht’s euch nicht auch so? Oft wird aus einem Vorhaben ein Versuch, ein ich möchte gern, ein nächstes Mal.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Situation dort im ORF ist echt besonders. Dort zwingen Zustände wie Demotivation, Hilflosigkeit, Streit, oder andere Formen von Verhalten niemanden in die Knie.  Sie machen das (dortige) Leben zwar ein wenig anstrengender, aber weder körperliche Verletzung noch emotionale Tiefen können ein Aufhören erzwingen! Alle bleiben dran. Und so sehr ich heute auf die Palme gebracht wurde, morgen stehe ich wieder pünktlich zum „an mir arbeiten“ (also zum Training) bereit. Warum das so ist, also was dieses Durchhalten auslöst, möchte ich jetzt nicht ergründen. Zumindest nicht in diesem Eintrag. Mir reicht alleine die Tatsache dieses hartnäckigen Dran-bleibens der dort teilnehmenden Menschen. Ich denke, dass diese Situation einen Menschen tatsächlich anhaltend verändern kann. Das der Tanz dabei eine (vielleicht) spirituelle Komponente darstellt ist gewiss, aber dennoch komme ich nicht umher zu glaube, dass es eben dieses „bei der Sache bleiben“ ist, was einen Menschen tief berührt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was will ich damit sagen? Die Show ist eine Unterhaltungssendung – so viel steht fest. Mehr oder weniger Tanzneulinge werden auf‘s Parkett geführt und deren Entwicklung zur Schau gestellt. Aber es passiert eben auch noch mehr. Immer wieder sieht man nachhaltige, echt großartige Veränderungen. Ich mache das hier zum Thema, weil ich euch erzählen möchte, dass solche Sachen auch im normalen Leben passieren können. Ich denke dabei an ein Gespräch mit einen der Promidamen, einmal nach dem Training in einem Café. Sie klagte mir ihr Leid. Alles sei so anstrengend, nichts klappt wirklich und ihr Tanzpartner ist auch nicht immer leicht und angenehm. Nach einem längeren Gespräch kam es allerdings zu einer Kernaussage deren Inhalt die Tatsache bezeugte, dass sie am nächsten Tag, egal wie es ihr auch damit geht, beim Training erscheinen wird und mit der vorherrschenden Situation klar kommen muss. Ich motivierte sie dahingehend diese Situation als Chance anzuerkennen. Als Chance an sich zu arbeiten. Ich wies sie darauf hin, dass dieses „immer weiter machen“ etwas Besonderes ist. Eine Besonderheit, die in den vier Wänden der Dancing Stars Probenräumen passiert. Zugleich aber erkannte ich die Tatsache, dass diese Gegebenheit auch in meinem alltäglichen Leben stattfinden kann. Es geht nicht unbedingt darum, Tanzen zu lernen. Es geht vielmehr darum, an einer Sache wirklich dran zu bleiben, selbst wenn es Schwierigkeiten bereitet. Und jeder/jede die das Profil Dancing Stars kennt weiß, dass es funktionieren kann. Wissen wir doch längst schon, könnt ihr euch jetzt denken. Klar, ist ja ein alter Hut: willst du was erreichen, bleib dran. Aber es fällt einfach leichter, wenn es  praktische Beispiele dafür gibt, wie in unserem Fall bei Dancing Stars. In den meisten Fällen dort sind wir alle mit Schwächen von uns konfrontiert. Schwächen, denen man in dieser mehr oder weniger „Extremsituation“ nicht ausweichen kann. Schwächen eben, welche – habe ich mich erst mal mit ihnen auseinandergesetzt -  zu Stärken werden können.<br />
Zusammenfassend ist meine Aussage folgende: nicht ausschließlich das Tanzen lernen macht den Erfolg einer sichtlichen Veränderung aus. Es geht – meiner Meinung nach – viel mehr um das Ausharren, Durchalten, Dran bleiben. An welcher Sache/Tätigkeit auch immer. Sich von einer Idee inspirieren zu lassen und  dieselbe durch kontinuierliche Aktivität weiterverfolgen!<br />
Einen Gruß<br />
G</p>
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		<title>Zweite Sendung</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 18:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Heute haben wir einen entspannten Freitag. Keiner der nächsten Freitage wird  wohl entspannter werden:), denn wir tanzen heute lediglich einen Gruppensalsa. Dazu sind zwar einige Proben diese Woche nötig gewesen, aber da wir nicht Bewertet werden und auch nicht aus der Sendung ausscheiden können, bleibt es eine reine Showeinlage die es gilt zu genießen. Und das werden wir. Zugleich wird es aber auch unser erster Latinotanz bei<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/zweite-sendung/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/zweite-sendung/attachment/sendung2-gerhard_wolfram-web/" rel="attachment wp-att-1599"><img title="Gerhard und Wolfram" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/Sendung2-Gerhard_Wolfram-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hallo an alle!<br />
Heute haben wir einen entspannten Freitag. Keiner der nächsten Freitage wird  wohl entspannter werden:), denn wir tanzen heute lediglich einen Gruppensalsa. Dazu sind zwar einige Proben diese Woche nötig gewesen, aber da wir nicht Bewertet werden und auch nicht aus der Sendung ausscheiden können, bleibt es eine reine Showeinlage die es gilt zu genießen. Und das werden wir. Zugleich wird es aber auch unser erster Latinotanz bei dem ihr uns beobachten könnt und das macht schon ein klein bisschen nervös:)!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/zweite-sendung/attachment/sendung2-gerhard_franky-web/" rel="attachment wp-att-1598"><img title="Gerhard und Franky" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/Sendung2-Gerhard_Franky-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zur Sache geht es heute für die Männer-Promis und die Profi-Damen. Das ist echt schade, denn wie ihr (Bilder) seht freundet man sich ja auch mit den anderen TeilnehmerInnen an und wenn ein Paar ausscheidet ist zwar die Freude groß, selber noch in der Sendung zu bleiben, aber ein weinendes Auge ist auch immer dabei. Zum Beispiel habe ich mich mit meinem Tirol Kollegen Wolfram sehr gut angefreundet, er beschäftigt sich ja auch viel mit dem Thema Coaching und Training und das sind of nur kurze aber doch sehr intensive Gespräche. Der Franky ist auch ein voll cooler Typ. Wir treffen uns öfters im Fitnessstudio und das Training zu zweit ist einfach viel coooooler:)! Ich mag in sehr und schätze auch seine familiäre Ader und seine Art ein Papa zu sein:). Das ist echt nett, das könnte man kaum glauben! Im Ballroom sind wir laut Wettbewerb ja Konkurrenten aber der Dancing Stars Alltag lässt das einfach nicht zu (bei mir zumindest)eine Kampfhaltung einzunehmen. Ich konzentriere mich schon auf unsere Performance und auch auf unser Weiterkommen, aber der Spaß mit den Anderen kommt dabei nicht zu kurz.<br />
Nun werde ich mich aber doch ins Studio begeben, denn es geht gleich los!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich grüße euch, euer<br />
G</p>
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		<title>Eine Runde weiter:)</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 00:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Anders]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Dancing Stars]]></category>
		<category><![CDATA[Dolly Buster]]></category>
		<category><![CDATA[eine Runde weiter]]></category>
		<category><![CDATA[gerhard egger]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüß Euch! So, nun haben wir die erste Runde geschafft. Das war vielleicht wieder spannend. Wir wussten, dass wir &#8211; auch wenn es gut laufen würde &#8211; die wenigsten Jurypunkte bekommen und auch mit dem Draußen-stehen (als eines der beiden übrigen Paare) haben wir gerechnet. Dieses Wissen hat uns aber nicht die Nervosität genommen, denn wie immer in dieser Situation, geht es ums Ausscheiden oder weiter Mitmachen. Ich sag´s euch,<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/eine-runde-weiter-2/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/eine-runde-weiter-2/attachment/1-sendung-web/" rel="attachment wp-att-1583"><img class="alignleft size-full wp-image-1583" title="1.Sendung" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/1.Sendung-web.jpg" alt="" width="298" height="448" /></a>Grüß Euch!<br />
So, nun haben wir die erste Runde geschafft. Das war vielleicht wieder spannend. Wir wussten, dass wir &#8211; auch wenn es gut laufen würde &#8211; die wenigsten Jurypunkte bekommen und auch mit dem Draußen-stehen (als eines der beiden übrigen Paare) haben wir gerechnet. Dieses Wissen hat uns aber nicht die Nervosität genommen, denn wie immer in dieser Situation, geht es ums Ausscheiden oder weiter Mitmachen. Ich sag´s euch, das kostet mich immer alle Nervenreserven die ich bis zu diesem Zeitpunkt gesammelt habe:). Es wird wohl die gesamte Staffel so bleiben, dass wir nur dann weiter kommen, wenn wir auch vom Publikum die dazu nötige Anzahl von Anrufen bekommen und in  dieser ersten Runde konnten wir natürlich nicht abschätzen, ob das Publikum mag was wir machen und wie wir sind. Zudem kommt ja auch noch die relativ große Kritik an Dollys Person und an ihrer Teilnahme bei Dancing Stars und die Reaktion der ZuseherInnen diesbezüglich konnten wir überhaupt nicht vorhersehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn es absehbar ist, bleibt es ein unangenehmes Gefühl, von der Jury als „schlechtestes“ Paar in der Sendung (in Bezug auf die tänzerische Leistung) bewertet zu werden. Und auch als eines der übrigen Paare draußen zu stehen (selbst wenn man damit rechnet) ist echt UNFEIN! Aber es gehört dazu und eines ist sicher: die Freude weiterzukommen ist umso größer! Dass ihr so mit mir mitfiebert ist auch so großartig. Am Freitag war die Zahl der Briefchen im Handy- und Onlinepostkasten wieder einmal überwältigend.  Das tut so gut, ich sag´s euch. Wenn ich mal so lange in der Garderobe bleibe, dass mich die Leute anschließend fragen, wo ich denn so lange gewesen sei, könnt ihr euch vorstellen wie viele Nachrichten zum Lesen auf mich gewartet haben:)! Und das waren erst die SMS!</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun kann ich euch nur danken. Danke, dass ihr uns eine weitere Runde weitergeschickt habt. Und danke auch dafür, dass ihr alle Nora einen anständigen Motivationsschub verpasst hat. Ich hab es am Freitagabend bemerkt. Nora wurde so richtig zu einem kleinen Mädchen. Meines Erachtens natürlich. Ich schreibe das so, denn sie selbst würde sich das vielleicht nicht so schnell eingestehen, aber sie war irgendwie so nett. So nervös, so bemüht, so &#8211; ja wie soll ich sagen &#8211; eben wie ein hibbeliges Mädchen das  ihre Sache einfach gut machen will. Als wir von Österreich &#8211; durch die wohl unzähligen Anrufe &#8211; die Bestätigung bekommen haben das alles gut ist wie es ist:), war sie nur noch happy. Ich habe bemerkt, dass sie sich richtig gefreut hat. Das Ganze hat ihr auch den erwähnten Motivationsschub gegeben. Gestern haben wir zum Beispiel bereits sechs Stunden trainiert. Knapp drei Stunden Jive und fast  drei Stunden Salsa Gruppentraining. Sie war zwar total fertig danach, aber sie hat es durchgezogen. Sie kam auch so relaxt und irgendwie befreit zum Training. Ja ich muss sagen, er beginnt zu wirken. Mit „er“ meine ich den Tanz. Ich komme nicht umher zu bemerken, dass Nora Ansätze von Veränderungen aufzeigt. Es sind noch Kleinigkeiten, aber dennoch irgendwie spürbare bzw. erkennbare Dinge. So genau kann ich das noch nicht sagen, aber ich (und manchmal sprechen das auch andere Leute an) erkenne einen extra Schwung den sie beim Betreten der Räumlichkeiten im ORF hat. Es ist ein lächeln, oder eine bestimmte Geste. Manchmal ist es die  Art wie sie ihre Haare trägt oder wie sie Fragen bei Interviews beantwortet. Auch wenn sie ein Mensch ist, dem ihr „Tanz“ nur schwer zu entlocken ist, bleibt es eine Tatsache: das auseinandersetzten mit dem Tanz verändert!</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ist sie denn eigentlich so?? Ich habe nun einen Monat damit gewartet, bis ich ausführlich niederschreibe, wie ich Nora erlebe (und das ist auch nur wieder eine Sichtweise, von vielen). Ich wollte, dass ihr erst mal ein Bild von ihr, von uns und unserer Arbeit bei Dancing Stars bekommt. Darum auch das Bild am Anfang und am Ende unseres ersten Tanzes (was ich damit meine, wissen natürlich nur diejenigen, die die Show gesehen haben:)) Anfänglich war die Idee, eine von Noras Tätigkeiten anzusprechen. Das Malen. Mit der Zeit hat sich die Idee um die Philosophie erweitert, mit welcher ich sagen wollte: „…ein „Bild“ von jemanden zu haben…“! Das Bild in der Show sollte &#8211; neben dem Nora-Werbeeffekt &#8211; also auch dazu inspirieren, ein anderes „Bild“ von Dolly Buster zu erkennen. Eine andere Seite, die jede und jeder von uns besitzt. So auch Dolly. In einem der ersten Einträge habe ich ja schon erwähnt, wie das mit der Dolly – Nora Geschichte verlief. Sie Nora zu nennen erinnert mich selbst auch immer daran, dass mein zu trainierender Schützling viele Seiten hat. Ich selbst erlebte und erlebe Nora als einen sehr offenen Menschen. In meinem Studium (Erziehungswissenschaft/Pädagogik) habe ich echt üben müssen nicht zu bewerten. Bei Nora scheint es mir so, als wenn sie das von Haus aus schon erst gar nicht macht. Sie geht immer mit einem gewissen Maß an  &#8211; ich sage mal – Neutralität an die Sachen ran. Egal wie Fragen formuliert sind wird man es nicht (oder zumindest nur kaum, um alle Fälle miteinzuschließen) erleben, dass sie einen Menschen, oder eine Situation bewertet. Ich mag das, denn irgendwie macht das eine angenehme Stimmung. Ihr könnt euch auch gar nicht vorstellen wie einfach Nora ist, fast schon ein wenig Konservativ (das sage ich jetzt mal so). Es gibt keine zweideutigen Witze, oder Aussagen unter der Gürtellinie (wie man das so schön sagt). Nichts „schlüpfriges“ oder anrüchiges, wenn ich das so sagen darf. Ihr fragt euch warum ich das überhaupt erwähne?? Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft mich Menschen danach fragen. Diese denken dabei an alle möglichen Szenarien, wie Nora spricht oder so drauf ist. Und jedes Mal kann ich nur sagen, dass sie mich öfters an ein kleines Mädchen erinnert, als an eine ehemalige Pornodarstellerin. Ich würde mal sagen, sie ist eine Liebe. Eine Nette und vor allem schlaue Frau.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr mich in der kurzen Einspielung vor unserem langsamen Walzer am Freitag, oder in einigen Interviews etwas fertig und verzweifelt erlebt habt, dann bezieht sich das ausschließlich auf die Situation der Zusammenarbeit in tänzerischer Hinsicht. Wenn ich sage, dass Nora oft wie ein kleines Mädchen wirkt, dann meine ich damit auch, dass sie sich manchmal so benimmt. Sie macht bei wirklich allen meiner Trainingsmethoden mit. Ob wir Dehnungs- und Atemübungen machen oder unseren Focus trainieren sie probiert es. Alle oft etwas komisch wirkenden Übungen wie das Herumlaufen mit wassergefüllten Trinkbechern, oder freie Improvisationsübungen macht sie ohne meckern mit. Aber wenn sie etwas nicht machen will, dann kann es schon mal sein dass sie so richtig schmollt, auf ihre Knie zusammen sinkt, oder einfach so tut als wenn sie es überhaupt nicht kapiert. Sie ist dann so richtig mitleidig und findet alle möglichen ausreden warum sie das jetzt nicht machen kann. Das körperlich/tänzerische Verständnis von Nora macht mir aber auch ganz schön zu schaffen. Sie hat eine ganz eigene Art Bewegungen zu interpretieren. Die Aufforderung den Arm zu heben endet meistens in irgendeiner Kunstpose. Ein Schritt nach vorne wird nicht selten zu einer Art Dehnungsübung die einem Ausfallschritt gleicht und die Bitte eine eeeeendlich erlernte Figur zum Beispiel vier Mal zu wiederholen wird zu einer Dauerschleife die ich dann nach der zehnten Wiederholung abbreche. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass wenn wir zum Beispiel etwas einstudiert haben (z. Bsp. nur ein kurzes Stück einer Choreo, oder überhaupt nur eine kleine Übungsfolge) Nora am nächsten Tag tatsächlich behauptet sie hätte dies noch nie gemacht. Sie meint das wirklich ernst, denn es ist in ihrem Erinnerungsspeicher nicht vorhanden. Es kann also sein, dass wir einen echten Fortschritt gemacht haben und am nächsten Tag ist alles weg. Ihr nach außen nicht vorhandene Taktgefühl macht natürlich auch einige Probleme, wenngleich ich denke, dass das fehlende Taktgefühle bei Nora mehr ein fehlen der Aufmerksamkeit bedeutet, denn ich beobachte sie immer wieder beim mitwippen zu bestimmten Musiktiteln. Glaubt mir, das schlaucht mein Hirngetriebe ganz besonders:)!!</p>
<p style="text-align: justify;">Hier kommt nun die Hoffnung und das Vertrauen darin, dass wir das schon hinbekommen:)! Ich entdecke jeden Tag mehr von ihrem Tanzstil und von ihrem Verständnis von Musik. Dies bringt mich wieder zurück zu der oben erwähnten Aussage, ein anderes Bild von Dolly Buster im und durch den Tanz zu zeigen.  Vielleicht ist es eben gar kein anderes Bild, sondern das Bild das bereits da ist, aber irgendwie nicht sichtbar wird. Heute bei einem Interview hat Nora erzählt dass ihr Medien oft nicht gerade gesonnen Begegnen und das Unangenehme dabei aber das ist, dass Dinge oft anders (in Bezug auf deren tatsächlichen Hergang) dargestellt werden. Sie erzählte dabei von einem ihrer Jobs, kürzlich in der Tschechei. Sie wurde gebeten einen Spaziergang zu machen und anschließend der Presse ein Interview zu geben. Das alles diente (so habe ich es verstanden) irgendeinem Werbezweck. Die Tatsächliche Situation war dann schließlich ganz anders. Der Ort des Geschehens war eine Skipiste in einer Schneelandschaft an der bereits zahlreiche Reporter auf Dolly Busters Ankunft warteten. Da sie natürlich im Kleidchen mit hohen Schuhen (für einen Werbespaziergang gekleidet) erschien, war die Situation etwas irritierend. Sie interpretierte es so, dass die Veranstalter es womöglich Provozierten eine Dolly zu Gesicht zu bekommen, die bestürzt und zickig den Ort des Geschehens verlässt. Was für eine Story. Vielleicht war es aber auch nur ein Missverständnis in der Organisation. Doch wenn man Dolly/Nora kennt, dann kann man schon vermuten, dass sie diese Sache Durchzieht. Sie blieb und gab die gewünschten Interviews. Sie machte ihre Situation allerdings dadurch nicht besser, denn die Medien dort präsentierten Dolly Buster als eine ziemlich verrückte Frau, die sogar auf der Skipiste im Kleidchen und High Hills erscheint. Diese kleine Geschichte erzähle ich aus dem Grund, weil ich denke das Dolly Buster gar nicht so eine komische Persönlichkeit ist, wie man (vielleicht auch aufgrund der Medien) erwarten könnte. Versteht mich bitte nicht falsch, sie ist schon irgendwie eigen ….??!! Aber wer ist das nicht? Werden Dinge anders gesehen oder gemacht, als das halt so üblich (normal) ist, dann ist man anders, komisch, oder sonst etwas. Sie ist definitiv anders:)! Aber nicht so wie das erwartet werden könnte. Aber seht es euch an! Ich bin schon gespannt was ihr sagen werdet!<br />
Einen Gruß aus Wien, euer<br />
G</p>
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		<title>Alarmstufe &#8220;Vote&#8221; :)</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 18:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle Mitfieberer:) Das Bild ist doch geballter Tirol-Power, oder?:) Petra (Frey) ist da auch irgendwo hinter uns und auch schon ganz nervös. Wobei die richtigen TirolerInnen sind ja gar nicht nervös:)! Zudem hat Wolfram ja noch nichts zu befürchten, da die erste Wertungsrunde für die Promi-Herren erst nächste Woche stattfindet. Er relaxt also hinten in der Wunder-Bar während wir uns zitternd die Knochen aufwärmen und unseren Geist sammeln.<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/alarmstufe-vote/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><img class="ngg-singlepic ngg-left " src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/gallery/ds7_sw1/geriwolfram.jpg" alt="Wolfram Pirchner und Gerhard Egger" width="239" height="320" /><p class="wp-caption-text">Fernsehmoderator Wolfram Pirchner</p></div>
<p>Hallo an alle Mitfieberer:)<br />
Das Bild ist doch geballter Tirol-Power, oder?:) Petra (Frey) ist da auch irgendwo hinter uns und auch schon ganz nervös. Wobei die richtigen TirolerInnen sind ja gar nicht nervös:)! Zudem hat Wolfram ja noch nichts zu befürchten, da die erste Wertungsrunde für die Promi-Herren erst nächste Woche stattfindet. Er relaxt also hinten in der Wunder-Bar während wir uns zitternd die Knochen aufwärmen und unseren Geist sammeln. Es dauert nicht mehr lange bis zur Sendung. Ich freue mich jetzt schon so richtig auf den Auftritt. Bin schon gespannt, wie euch unsere Show gefallen wird!</p>
<p>Jetzt bedanke ich mich für die Zahlreichen SMS´n und Nachtrichten die ihr mir immer sendet und die ich leider nicht mehr (alle) beantworten kann! Auch wenn ich nichts antworte, lese ich sie alle und freue mich sehr darüber!!!!!!! Also: nicht aufhören:)!<br />
Einen lieben Gruß aus den Räumen des ORF<br />
G</p>
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		<title>Nähe und Distanz</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 00:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiener Walzer]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo aus Wien! Das Training läuft gut. Wir tanzen einen langsamen Walzer und fangen an es zu genießen. Die Choreographie ist mehr oder weniger im Kasten und ich sage mal: so können wir es euch präsentieren. Nora hat für den Anfang echt viel gelernt. Ich bemerke zwar, dass meine Worte oft an ihr abprallen bzw. irgendwie nicht bei ihr ankommen, aber wir haben es geschafft die erste Show einzustudieren. Wir<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/nahe-und-distanz-2/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Dreharbeiten" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/Signation1-web-150x150.jpg" alt="Dolly und Gerhard bei Dreharbeiten" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hallo aus Wien!<br />
Das Training läuft gut. Wir tanzen einen langsamen Walzer und fangen an es zu genießen. Die Choreographie ist mehr oder weniger im Kasten und ich sage mal: so können wir es euch präsentieren. Nora hat für den Anfang echt viel gelernt. Ich bemerke zwar, dass meine Worte oft an ihr abprallen bzw. irgendwie nicht bei ihr ankommen, aber wir haben es geschafft die erste Show einzustudieren. Wir fanden gemeinsam heraus, dass Nora es nicht schafft den Kopf frei zu machen. Sie hat immer eine Menge Gedanken im Kopf welche sie beschäftigen bzw. ablenken. Als Außenstehender bemerke ich da nur die Unkonzentriertheit oder eben, dass einiges vom Gesagten nicht ankommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund habe ich die Choreographie so gestaltet, dass ich für alle Fälle (OK, für viele Fälle:)) vorbereitet bin und in einem „Notfall“ rettende Maßnahmen starten kann. Ein Notfall könnte zum Beispiel das von Nora schon des öfteren angesprochene Szenario eines Blackouts sein.  Ich meine damit, dass ich besonders viel Wert darauf gelegt habe, dass Nora einfach und ganz allgemein Walzertanzen lernt (so als ob ich sie zum Beispiel bei einem Ball auffordere, um gemütlich mit ihr zu tanzen). Da sie eben noch nicht völlig angekommen ist und sie mit ihren Gedanken oft ganz wo anders herumschwebt, ist es schwierig eine komplexe Choreographie einzustudieren und abrufbereit zu erhalten. Nun ist die Choreographie so, dass wir unsere Eckpunkte haben &#8211; welche wir in groben Zügen passieren &#8211; und dazwischen tanzen wir so gut es geht unsere einstudierte Choreo. Wenn es mal nicht ganz korrekt abrufbar ist, tanzen wir etwas anderes und schauen was passiert:). Menschen die es bis jetzt gesehen haben (Kamera-Menschen, Assistenten oder Photographen/ Photographinnen) erzählen uns, dass es gut aussieht und dass ein toller (Dolly:)) Fortschritt zu sehen ist. Das ist doch schon mal etwas, oder?! Im Übrigen haben wir schon ein paar Schritte Jive geübt was auch schon einiger Maßen klappt. Nora gefallen die Latein Tänze besser. Im Jive hat sie schon einige Moves drauf und den relativ komplexe Grundschritt können wir bereits einen ganzen Titel lang durchtanzen (Konditionstraining:))!</p>
<p style="text-align: justify;">Im Allgemeinen bin ich jetzt dann so richtig froh wenn es losgeht! Mir kommt es im Moment so vor, als würden alle darauf warten, dass die Show beginnt. Die oft gestellte Frage &#8211; wer die Show in der ersten Sendung verlassen wird &#8211; entwickelt sich allmählich zu einer belastenden Realität. Ein Paar muss gehen, das gehört dazu und sorgt auch für die nötige Spannung. Hier ergibt sich in unserer Situation (ich meine Nora und mich) eine echt vorteilhafte Sache. Wenn ich bemerke, dass alle (viele) schon Druck bekommen, oder Nervös werden dann beobachte ich bei uns eine Art Gelassenheit. Die Art unseres Trainings bringt das natürlich mit sich, aber hier zeigt Nora ganz Grundsätzlich richtig coole Züge. Sie bringt nichts so schnell aus der Fassung und auch wenn sie wirklich gerne weiter kommen möchte (sie sagt das auch) schafft sie es sich nicht hinreißen zu lassen. Ich beobachte auch des Öfteren, dass sie Pressetermine absagt, wenn sie unnötigen Stress erzeugen. Sie ist da irgendwie echt relaxt. Sie sagt nicht Grundsätzlich nein sondern freut sich auch über Presse, aber wenn es Komplikationen, oder eben Stress macht sagt sie auch mal etwas ab. So könnte man sich täuschen, denn auch ich habe eher das Gegenteil erwartet, aber sie bleibt wie gesagt cool.<br />
Intern läuft alles wie immer. Es gibt einen Aufenthaltsraum in dem Essen, Tee, Cafe, sowie Säfte und Wasser vorhanden sind. Dort treffen wir uns in den Pausen oder während Wartezeiten und sitzen mit verschiedenen Beteiligten der Sendung zusammen. Es gibt dort Sofas, Stühle und ein großes Fenster. Daneben bzw. in diesen Bereich integriert befinden sich die drei Trainingssäle in denen jeweils ein Kamerateam die Proben aufnimmt. Ein kleiner Fitnessraum ist auch nebenan den ich gerne besuche und in den Weiten des Gebäudes finden sich dann alle anderen Räumlichkeiten wie Makeup-Räume, Garderoben, Kostümräume und alle möglichen Büros, etc. Gleich beim Eingang zu den „Dancing Stars“ Räumlichkeiten hängen die aktuellen Pläne an denen wir alle Termine ablesen können. Dabei handelt es sich beispielsweise um Interviews, Kostümproben, Trainings und vieles mehr. Im Aufenthaltsraum ist fast immer etwas los und da ich ja bereits zum dritten Mal dabei bin kenne ich die meisten Mitarbeiter schon etwas besser, was die Arbeit dort sehr angenehm für mich macht. Soviel zum Training und dem kleinen Rundherum:). Wer noch neugierig ist, was ich mit dem Titel dieses Eintrags meine, muss noch ein wenig weiterlesen!</p>
<p style="text-align: justify;">Also, was meine ich mit Nähe und Distanz? Was gibt es in unserer Paarkonstellation nicht?? Berührungsängste!! Wir benötigen im Grunde keine Übungszeit dafür uns zu nähern. Sich näher kommen in körperlicher Hinsicht. Wie das nun wieder klingt:). Ich meine damit, dass es uns keine Probleme bereitet uns anzufassen und in enger Paartanzhaltung zu tanzen. Selbst die ersten kleineren Hebefiguren sind keine große Sache und weil ich dieses Frage soooooo oft gestellt bekomme: auch wenn ich mal an Noras/Dollys Busen streife macht das überhaupt nix!! Man könnte also denken, dass wir uns schon sehr nahe sind! ABER STOP! Das ist bzw. war nicht der Fall. Daran mussten und müssen wir schon arbeiten. Irgendwie hielt uns eine unsichtbare Kraft auf Distanz. Was mir wieder einmal bestätigt, dass ein enger Kontakt von Mensch zu Mensch noch überhaupt nichts darüber aussagt, wie nahe sich Menschen wirklich stehen. Warum nur? Ich denke, dass der Akt des sich Näherkommens nicht unbedingt als eine messbare Größe im Sinne von Abstand gesehen werden kann. Mir fallen gerade einige Beispiele ein, bei denen sich Menschen körperlich sehr nahe sind, und trotzdem Meilen voneinander getrennt leben.  Ich bemerke dies zum Beispiel in Beziehungen, wo Menschen (nach außen) eng und innig wirken aber trotzdem irgendwie keine Verbindung haben. Oder keine Verbindung pflegen?? Ich meine damit, dass die körperliche Nähe (in jeder Hinsicht) eine echte Bereicherung im Leben sein kann, man darüber hinaus aber nicht übersehen darf, das Nähe nicht gleich zusammen sein bedeutet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nun preisgekrönte Frage lautet: wie kann man Zusammen-Kommen üben?? Zusammenkommen ohne sich in Gefühlen zu verlieren, oder körperliche Grenzen zu überschreiten. Näher kommen was sich in einer  Art Gemeinsamkeit äußert, welche eine vertraute und respektvolle Zusammenkunft bezeugt. Ich finde, dass dies ein bestimmtes Loslassen erfordert. Ein Loslassen eigener Vorstellungen und Wünsche. Ich meine damit, dass es Schwierigkeiten macht, wenn bestimmte Dinge voneinander verlangt werden. Man hat dann so, oder so zu sein. Das, oder das zu machen. Dies, oder das zu sagen.  Es sind also viele Anforderungen, die man sich gegenseitig stellt.  Diese werden dann zu dieser (oben erwähnten) unsichtbaren Kraft, welche es verhindert, sich in menschlicher und „tanzpartnerlicher“ Hinsicht näher zu kommen. Ich meine nicht, dass auf die eigenen Wünsche und Vorstellungen völlig verzichtet werden muss! Solche können behutsam und ohne einen unbedingten Erfüllungszwang weiterhin realisiert werden, aber eben unter Berücksichtigung des sich Näherkommens. An solchen Dingen zu arbeiten ist &#8211; meiner Meinung nach &#8211; sehr wichtig. Sie sind einerseits äußerst wertvoll für das eigene Wohlbefinden und andererseits darf man (im Fall Dancing Stars) nicht vergessen, dass wir es nur schaffen werden weiter zu kommen, wenn es Menschen gibt die für uns anrufen, denn zu den besten Tänzern/Tänzerinnen in dieser Staffel werden wir wahrscheinlich (in Anbetracht der anderen Tanzpaare und deren Können) nicht gehören und ein Weiterkommen hängt zu 100% von den für uns eingehenden Anrufen ab. Schaffen wir es dieses gewisse „Etwas“ auf die Bühne zu bringen (und das werden wir:)) bin ich überzeugt, dass wir euch animieren können für uns anzurufen und dadurch werden wir in der Sendung auch weiter kommen. Erkennt ihr die kleine Botschaft*g* mit der beigepackten Anrufbitte:)!!<br />
Die Nähe- und Distanzsache ist spannend! Es ist spannend zu beobachten, dass man nicht alles einfach so kontrollieren kann. Es handelt sich hierbei um eine TV- Show und trotzdem kommt man (wahrscheinlich) nicht umher, sich auf tiefergehende Weise mit der vorgegebenen Aufgabe zu beschäftigen. Hierzu ist es nun mal auch nötig Gespräche zu führen, mal etwas essen zu gehen oder bei einem Cafe (ein paar Stunden:)) zu plaudern, denn um mit einem Menschen intensiv zusammenzuarbeiten ist es sehr wichtig mehr über die Meinungen und Einstellungen des/der anderen zu erfahren. Dies sorgt dann für frischen Wind und Akzeptanz im harten Trainingsalltag!</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend kann ich sagen: wir mögen uns und schaffen es immer öfters uns näher zu kommen. Dies erleichtert  unsere gemeinsame Arbeit und lässt unsere Auftritte so richtig ANKOMMEN;).<br />
Einen Gruß vom<br />
G</p>
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		<title>&#8230; ist der Weg das Ziel?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Egger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing Stars 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo an alle! Dies (Überschrift) war unter Anderem das Thema der vergangenen Trainingswoche. Ich habe versucht Nora näher zu bringen, dass es beim Tanzen nicht um die Erfüllung eines Zweckes geht, sondern dass wir uns voll und ganz auf den Prozess des Tanzens selbst konzentrieren. Das Tanzen selbst wird also zum Ziel, zum Zweck. Daher der Spruch mit dem Weg und dem Ziel:)! Im Grunde ist dies das Thema für die<a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/ist-der-weg-das-ziel/">&#160;&#160;[ Lesen Sie mehr... ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gerhardegger.at/blog/dancing-stars-2012/ist-der-weg-das-ziel/attachment/img_9935-web/" rel="attachment wp-att-1409"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="IMG_9935-web" src="http://www.gerhardegger.at/blog/wp-content/uploads/IMG_9935-web-150x150.jpg" alt="Nora und Gerhard" width="150" height="150" /></a>Hallo an alle!</p>
<p style="text-align: justify;">Dies (Überschrift) war unter Anderem das Thema der vergangenen Trainingswoche. Ich habe versucht Nora näher zu bringen, dass es beim Tanzen nicht um die Erfüllung eines Zweckes geht, sondern dass wir uns voll und ganz auf den Prozess des Tanzens selbst konzentrieren. Das Tanzen selbst wird also zum Ziel, zum Zweck. Daher der Spruch mit dem Weg und dem Ziel:)! Im Grunde ist dies das Thema für die meisten Tanzstunden, die halte!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich versuch es mit einem Beispiel, um diese Überlegung verständlicher zu machen. Gehe ich Einkaufen, dann ist der Weg dort hin (ins Geschäft) mehr oder weniger ein Mittel dafür, ans Ziel (in den Supermarkt) zu kommen um dort den Zweck (Einkaufen, etc.) zu erfüllen. Dieses Ziel bzw. dieser Zweck ist also mehr oder weniger die Motivation um eine Bewegung auszuführen (ins Geschäft gehen; dort Bewegungen auszuführen die ich zum Einkaufen brauche; etc.). Noch ein Beispiel wäre so etwas wie Teetrinken. Alle Bewegungen &#8211; wie das öffnen der Handfläche, das strecken des Ellenbogen, das Beugen des Handgelenks und das Hinführen (in Richtung Tasse) des Unterarmes, das Fassen (also Beugen aller in der Hand befindlichen Gelenke) um die Tasse aufzuheben, etc. (ihr seht schon, wie viele Bewegungen eine so kleine, alltägliche Tätigkeit beinhaltet) &#8211; sind also Zweckbewegungen. Sie erfüllen den Zweck/das Ziel die Teetasse an den Mund zu führen. Unsere Aufmerksamkeit liegt dabei auch höchstwahrscheinlich zum Großteil darin den Tee zu schmecken, oder im Vorfeld keinen Tee zu verschütten, usw. Den einzelnen Bewegungsabläufen wird in solchen Situationen eher wenig Beachtung geschenkt. Das wäre für unser alltägliches Leben auch ein Wahnsinn, denn dieses Konzentrieren auf Bewegungsabläufe würde uns das Leben wahrscheinlich ziemlich erschweren:)!! Möchte ich mein Bewegungsverhalten verändern, dann macht es allerdings Sinn die Aufmerksamkeit auf einzelne Bewegungsabläufe zu richten. In meinen vergangenen Blogs habe ich das, das Sammeln der Aufmerksamkeit genannt, oder die Phase des Bewusstwerdens, etc. Denn das ist es für mich. Ich werde mir meiner Bewegungsabläufe bewusst und bekomme somit einen IST –Zustand meines Bewegungsveraltens bzw. in vielen Fällen überhaupt erstmal eine Vorstellung darüber, wie sich die Einzelteile meines Körpers anfühlen und bewegen. Nun zurück zu der Mittel/Zweck Geschichte. Ungefähr so habe ich das auch Nora erklärt. Ich sagte ihr, dass es uns völlig unwichtig ist ob wir im Raum, links ankommen, uns nach rechts bewegen oder in Richtung Bühne tanzen. Uns interessiert einzig der Weg dort hin. In unserem Fall wird das Ankommen an einem (wie man das allgemeine so nennt) Ziel lediglich zum Mittel. Die Bewegung selbst, also jede Armbewegung, jeder Schritt und selbst die kleinste Geste wird zum Zweck und somit zum Ziel. Zusammengefasst bedeutet das: Uns interessiert nicht unbedingt wo wir mit unseren (vielen) Schritten landen, sondern wie wir da hinkommen. Wird dieser Weg tänzerisch bestritten, in unserem Fall im langsamen Walzerstil, dann konzentrieren wir uns (vor allem im Training) auf die vielen einzelnen Bewegungen und Gesten um unsere Körper so auszurichten, dass sie mehr oder weniger durch den Raum schweben. Um bewusster und vielleicht auch ein wenig feinfühliger zu werden ist es eben nötig, Bewegungen und Abläufe erstmal zu zerlegen und genau zu betrachten. Was mich zurück zur anfänglichen Aussage bringt: Im Tanz dienen die einzelnen Bewegungen nicht (oder zumindest nicht ausschließlich) dazu ein bestimmtes Ziel zu erfüllen (Ziel im Sinne sich beispielsweise fortzubewegen, um ein bestimmtes Ziel, einen bestimmten Ort zu erreichen, etc.), sondern die Bewegung an sich ist der Zweck, das Ziel. Diese Denkweise hilft mir dabei aus einem Menschen &#8211; der keine Ahnung vom „Sich-Bewegen“ hat – die Materie Tanz und somit Themen wie Ausdruck, isolierte Bewegungen, Schreiten, Hüpfen, Gleiten, Drehen, Rollen und vieles mehr auf eine Weise näher zu bringen, welche es ermöglicht in „kürzester“ Zeit Ergebnisse spürbar, aber vor allem auch SICHTBAR zu machen. Letztlich ist das Ziel der Show Dancing Stars das Sichtbarmachen eines Lernweges (primär des Tanzen Lernens) und das präsentieren der Ergebnisse im TV. Es geht hier nicht um Lernphilosophien, oder ähnliches. Aber es sind letztlich eben solche Lernphilosophien die es mir ermöglichen einer/einem AnfängerIn das Tanzen unter solchen Bedingung wirklich näher zu bringen. Ich verfolge dabei gerne den Ansatz, dass jeder Mensch Tanzen Lernen kann. Dass Nora in so kurzer Zeit eine Spitzentänzerin wird, denke ich nicht, bzw. ist dies auch nicht unser Ziel, aber wir werden eine Veränderung sehen. Auch wenn es eine TV-Tanzshow ist, werden wir nicht übersehen können, dass sich durch das Auseinandersetzen mit der Materie Tanz etwas mit dem Mensch und auch in ihm/ihr drinnen verändert. In vielen verschiedenen Büchern &#8211; mit unterschiedlichen Ansätzen und Theorien bezüglich des Tanzens &#8211; lese ich immer wieder von der „inneren“ Wirkung bzw. das Wirken des Tanzes auf die Gesamtheit des menschlichen Daseins (wie Körper, Geist, Seele). Dies erinnert mich gerne daran, nicht zu vergessen den Prozess des Tanzen lernens immer auch als eine Chance zu betrachten. Eine Chance sich näher zu kommen. Ich denke, dass dies gut in eine Unterhaltungssendung passt, da dieser Prozess eine wirklich sehenswerte und interessante Reihe von Geschehnissen erzeugt welche Frau/Mann/Jugendlicher/Kind sicherlich gerne sehen möchte. Seiht ihr jetzt nicht schon total heiß darauf, selbst Tanzen zu lernen:)!! Wollt ihr –nach diesem „kurzen“:) leicht philosophischen Exkurs – auch noch wissen wie es uns im Training so geht? Gut dann werde ich auch einiges darüber schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">In der vergangenen Woche hat es laut Medien ja einen „Skandal“ gegeben: Dolly und Gerhard hatten Streit! Jetzt lächle ich, denn wer denkt, dass eine solch intensive, intime und zugleich recht stressige Arbeit NICHT zu Spannungen führt, der irrt sich. Im letzten Blog habe ich es bereits erwähnt. Ich hatte das Gefühl, dass Nora oft nicht will und es als nicht KANN verkauft. („Ich hatte das Gefühl…“ ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch nicht eine passende Aussage, denn diese Situation beschreibt sicherlich kein Gefühl, sondern mehr einen Gedankengang) Ich hatte also einen solchen Gedanken in meinem Kopf, dass Nora ihren Unwillen bzw. ihr Desinteresse am Tanz dahinter versteckte, es einfach nicht zu können. Nachdem ich diese Gedankengänge ausgesprochen hatte und Nora damit konfrontierte, ergab sich eine angespannte Situation. Ohne Moralpredigt, Geschrei, oder Streitszenerie! Aber es löste Spannungen aus. Das Ergebnis, im nächsten Training war eine sichtliche Verbesserung im Sinne von: Plötzlich hat es geklappt. Ob ich es einfach (durch den „Streit“) anders wahrgenommen habe, oder ob Nora sich anders verhalten hat, lasse ich nun dahingestellt. Etwas hat sich auf alle Fälle geändert, was unser Fortkommen extrem beschleunigte (und es bis jetzt immer noch tut). Die Pressemitteilung schaukelte sich bis zum so genannten Skandal hoch:)! Ob es überhaupt so extrem präsentiert wurde, weiß ich zudem gar nicht. Mir sind nur in den letzten zwei Tagen recht viele Menschen begegnet, die mich auf unseren riesen &#8220;Krach&#8221; ansprachen und zwei oder drei Freunde/Freundinnen aus Tirol haben mich sogar extra (etwas besorgt) angerufen und erzählt, dass sie im Radio gehört hätten, wie sehr es bei uns im Training anscheinend „zugehen“ soll. Sie wollten dann wissen was da los ist <img src='http://www.gerhardegger.at/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ! Um bei mir und Nora zu bleiben beende ich diese kleine Erzählung damit, dass wir uns darüber richtig amüsieren können. Nora sagt: egal was die Presse schreibt, lass es erst gar nicht an dich ran. Sie meint dabei das Negative, aber ebenso das positive Material. Vorhin habe ich geschrieben, dass sich unser Training „extrem“ beschleunigt hat. Tja, wenn ich das lese wirkt es selbst auf mich so, als hätten wir bereits phänomenalen Fortschritte gemacht. Das ist aber nicht so. Wir kommen voran, aber nur langsam und in kleinen Schritten. Eines ist mir mittlerweile bewusst geworden: wenn ein Mensch behauptet nicht tanzen zu können, dann hat dieser mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem bereits einmal einen Walzer auf einem Ball getanzt, oder zumindest irgendeinen Schmusetanz zu Schulzeiten. Nora kann solche Erlebnisse in ihrem Lebenslauf definitiv nicht verzeichnen. Mit ihr habe ich eine Frau kennen gelernt, die noch nie in ihrem Leben wenigstens einen Tanzschritt getätigt hat. Sowohl die Paarhaltung als auch die einfachsten Grundschritten sind für Nora komplettes Neuland. Verschärft ausgedrückt: sie kann es überhaupt nicht! Für mich stellt diese Situation eine Herausforderung dar, welcher ich mich mit freuden stelle:)!!</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr hört wieder von mir!</p>
<p style="text-align: justify;">G</p>
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