Hallo ihr fleißigen Leserinnen und Leser,
diese Woche wird Rumba und Mambo getanzt. Aber erst Mal zu letzten Woche und der Sendung am Freitag. Es war wieder einmal ein echt großartiger Tag in unserer Geschichte bei Dancing Stars. Wieder die erste Platzierung laut Jurywertung und das Beste, ok, das Zweitbeste den, das Beste sind eure Mails und SMSen immer nach der Sendung:)!! Ja ja, ihr denk euch jetzt so ein Schleimer, aber ich habe es euch ja schon oft erklärt, das gibt mir echt die totale Power:)!! Na gut weiter im Text. Das also Zweitbeste war an diesem Abend, dass alle Menschen nach unserem Tanz aufgestanden sind und nicht mehr aufgehört haben zu applaudieren. Ich sage es euch, das war spitze!! Im geheimen war genau das mein Ziel. Ich dachte wieder an eine gute Wertung, weil ich natürlich wusste, dass Mirna und ich einen coolen Quickstep aufs Parkett legen würden, aber mit der Höchstwertung habe ich nicht gerechnet. Aber es tut gut und zugleich stresst es uns auch ein wenig, da wir uns nun wieder eine neue Messlatte gesetzt haben. Tja, das ewige Spiel. Wenn es gut läuft, will man dass es noch besser läuft:)
Ob wir dieses Mal relaxter in der Entscheidungssendung gestanden sind? Vielleicht gepuscht von unserem Auftritt und dem Lob der Jury, aber sobald der Bass zu spielen beginnt und Mirjam und Klaus die Ergebnisse in der Hand halten, beginnt das komische Gefühl in der Bauchgegend. Bei sechs Paaren kann alles passieren. Dancing Stars ist eine Show, bei der auch alles möglich ist. Gut tanzen ist nicht unbedingt ein Freifahrtschein, um eine Runde weiter zu kommen. Es kommt eben auf das Voting drauf an. Und dass es unberechenbar ist, sieht man jeder Woche auf’s Neue. Aber so ist es nun mal. Es ist kein Turnier, sondern eine „Wettkampfshow“ mit zweierlei Ausscheideverfahren.
Nun zu dieser Woche: Mambo und Rumba, zwei – für mich, vom Unterrichten her – komplett unterschiedliche Tänze. Unsere Rumba soll klar und harmonisch werden. Gut, dass ist das Ziel bei allen Tänzen, aber die Rumba verlangt uns auch den Transport einer gewissen Spannung ab. Ich vergleiche es gerne so, dass die Rumba die Situation kurz vor einem Kuss darstellt. Die Lippen berühren sich gerade noch nicht (und werden sich auch niemals berühren) aber der Grad der Spannung ist fast unerträglich. Man glaubt, man explodiert gleich. Diese Spannung ist natürlich ein Idealzustand, den wir versuchen zu erreichen. Wir versuchen durch unser Training so stark wie nur möglich, diese Spannung entstehen zu lassen. Der grasse Gegensatz dazu ist unser Mambo. Er ist, wie soll ich nur sagen ….. anders. Unser Titel lautet: “Manamana” – ihr kennt das Lied? Schön, ich mag dieses Lied sogar sehr, aber dazu einen Mambo zu choreographieren stellt schon eine Herausforderung dar. Die Musik gibt mir vor, eine witzige Sache daraus zu machen. Meine ersten Gedanken dazu bestätigen mir auch, dass es eine gute Chance ist, an einem Tag gleich zwei verschiedene Aspekte von Mirna und mir zu zeigen. Aber die Zweifel lassen nicht lange auf sich warten. Wenn ein Mann, zum Beispiel Dieter eine Blödel – Choreographie tanzt, ist das witzig. Wenn eine Frau das macht ist das sehr schnell peinlich. So geht es hin und her. Sollen wir nun die Blödel -Nummer nehmen oder die Musik ignorieren und einen coolen Mambo daraus machen. Natürlich haben wir uns für die Blödel-Nummer entschieden und werden alles daran setzten, dass es witzig und doch klar rüberkommt. Rumba und Mambo, in unserem Fall von der absoluten weiblichen und spannungsgeladenen Mirna zur witzigen und lockeren Mirna. Nun ist es aber schon so weit, dass ich mich total darauf freue und ich schon voll gespannt auf eure Rückmeldungen bin.
Mit der Rumba bietet sich mir auch sehr leicht die Möglichkeit, das Verstärken (wie ich es nenne) zu üben. Bis jetzt habe ich mit Mirna daran gearbeitet, bewusster und klarer zu werden. Ab jetzt werde ich versuchen ihr die Fähigkeit näher zu bringen, Bewegungen und eventuell Gefühlsregungen (dazu) zu verstärken und sichtbarer bzw. klarer zu machen. Bis jetzt habe ich noch nicht so intensiv daran gearbeitet , da ich nicht wollte, dass noch nicht bewusste Haltungsmuster oder Armbewegungen, etc. zu sehr verstärkt werden. Ein gegenteiliger Effekt könnte entstehen. Ich meine damit, dass eine etwas krumme Haltung, die sich verstärkt nicht so gut ankommt. Im Gegensatz dazu lohnt es sich, eine fein und klar ausgetanzte Armbewegung zu verstärken. Das Publikum wird es sofort sehen und vielleicht sogar spüren. Na schauen wir mal, ob wir das am Freitag so umsetzten können. Ich bin auf jeden Fall sehr zuversichtlich.
So geht es zurzeit mal Voran. Ich werde versuchen, diese Woche noch einen Text zu schrieben, kann aber nichts versprechen!
Bis bald, euer
G




Euer Programm für diesmal hört sich ja recht vielversprechend an! Dann wünsche ich euch einmal viel Glück für morgen und gutes Gelingen!
Ich drück die Daumen. Es wird viel von euch verlangt. Ihr wisst dass ihr gut seid, also trotz allem cool bleiben.
Ihr wart sooooo toll und es hat mich wirklich traurig gemacht, dass ihr heut rausgevotet wurdet. ihr SEID für mich die dancinstars 2011. es war immer eine große freude euch zuzusehen und so, wie die juroren feststellten: großartig die weiterentwicklung von mirna. wunderbar die choreografien und was du aus mirna herausholen konntest!!!
alles liebe, Birgit